Publikation

Umstruktur­ierungen in Österreich

Eine Umfrage von Forba unter Betriebsrätinnen und Betriebsräten in österreichischen Unter­nehm­en zum Thema Umstrukturierungen zeigt, dass diese tägliches Brot der Beschäftigten sind. Die Bandbreite reicht von internen Umstrukturierungen über Auslagerungen von Tätig­keit­en ins In- und Ausland bis hin zur kompletten Firmenübernahme. 

Umstrukturierungen sollen oft den Effekt haben, die Kosten im Betrieb zu reduzieren. So wird Cost-Cutting auch als oberstes Ziel genannt. Dieses wird – kurzfristig – meist erreicht. Doch auf lang­fristige Sicht bzw. bei anderen Zielen, etwa Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, sieht die Er­reichung dieser Goals schon ganz anders aus.

Denn in der Praxis zeigt sich dann, dass kurzfristiges Denken oft nicht zum Ziel führt – spät­est­ens wenn die Qualität der Produkte und Dienstleistungen unter der Umstrukturierung leidet. Des­halb wurde in der Umfrage auch das Phänomen des Insourcing, also das Zurückholen von aus­ge­lagert­en Tätigkeiten und Leistungen, beobachtet. Grund: Oftmals folgt nach dem Out­sourcing die Ernüchterung, weil die Kosten in Summe oft höher ausfallen, als wenn die Pro­zesse im Haus behalten werden, und die Qualität für die KundInnen sinkt.

Cover der Broschüre © AK Wien

Art der Publikation:
Studie

Erscheinungsort:
Wien

AutorenInnen:
Hubert Eichmann, Bernhard Saupe

Seitenanzahl:
38 S.

HerausgeberIn:
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

ISBN:
978-3-7063-0635-5

Datum/Jahr:
August 2016