Vergütung

Die Gestaltung von variablen Teilen der Vorstandsgehälter orientiert sich überwiegend an Finanzkennzahlen und die Entwicklung des Aktienkurses. Nachhaltige Unternehmensführung braucht eine Neuausrichtung auf langfristige soziale und ökologische Indikatoren und eine Beschränkung nach oben. Die Festlegung und Überwachung von Vergütungsprinzipien und -kriterien liegt auch in der Verantwortung des Aufsichtsrates, sie hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Ausrichtung der praktischen Unternehmenssteuerung.

Portrait Vergütungspolitik nicht den Aktionären überlassen © contrastwerkstatt, Fotolia

Vergütungspolitik nicht den Aktionären überlassen

Die Vorstandsvergütung soll wie bisher eine zentrale Aufgabe des Aufsichtsrats bleiben.

Diversität im aufsichtsrat

Angesichts der wachsenden Anforderungen und steigenden Professionalisierung von Aufsichtsräten scheint eine ausgewogene Zusammensetzung hinsichtlich fachlicher Kompetenzen, Alter, Geschlecht und gegebenenfalls Internationalität unumgänglich zu sein. Für börsennotierte Unternehmen und große Unternehmen ist dieses Diversitätsgebot in Diversitätsberichten offenzulegen und vom Aufsichtsrat zu prüfen. Ab 2018 müssen in Aufsichtsräten von börsennotierten Unternehmen und Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten unter bestimmten Voraussetzungen Frauen mit einem Mindestanteil von 30 % vertreten sein. 

Portrait Frauenquoten in Aufsichtsräten © contrastwerkstatt, Fotolia

Die Lösung heißt Quote

In Österreich gibt es die Quotenregelung seit 1. Jänner 2018. Sie gilt für Neubestellungen in den Aufsichtsräten ab diesem Jahr.

Jugendliche © Yuri Arcurs, Fotolia.com

Cor­po­ra­te Go­vern­an­ce und Frau­en­för­de­rung

Wie die ös­ter­rei­chi­sche Cor­po­ra­te Go­vern­an­ce Rea­li­tät derzeit aussieht.

eMedien

Artikel: Was lange währt, wird endlich gut

eMedien

Was die Quotenregelung für die ArbeitnehmerInnen bedeutet

eMedien

Vielfalt statt Einfalt

Mitarbeiterbeteiligung

Arbeitnehmer am Unternehmen zu beteiligen – also zu Miteigentümern zu machen – kann in speziellen Fällen zur Bildung eines strategischen Kernaktionärs beitragen. ArbeitnehmerInnen erwarten sich neben steuerlichen Vorteilen vor allem zusätzliches Einkommen und mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten. Dazu braucht es Modelle, die auf gleicher Augenhöhe zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern ausgearbeitet werden.

Mitarbeiterbeteiligung © AK Wien

Download

Mitarbeiter­beteiligung

Motive – Modelle – Risiken – Tipps

Herunterladen (0,9 MB)

Art der Publikation:
Broschüre

Erscheinungsort:
Wien

AutorenInnen:
Heinz Leitsmüller, Ruth Naderer, Simon Schumich

HerausgeberIn:
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

Datum/Jahr:
Oktober 2016

Symbolbild einer Studie der AK Wien © sharaku1216 - stock.adobe.com, AK Wien

Download

Mitarbeiter­kapital­beteiligung in Österreich

Welche Beteiligungsmodelle werden aufgrund welcher Motive in der Praxis angewendet und welche Beschäftigtengruppen partizipieren am häufigsten?

Art der Publikation:
Studie

Erscheinungsort:
Wien

AutorenInnen:
Simon Schumich, Heinz Leitsmüller

Seitenanzahl:
30 S.

HerausgeberIn:
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

ISBN:
978-3-7063-0630-0

Datum/Jahr:
August 2016

eMedien

Mitarbeiter­beteiligungs­stiftung

Sonstige Themen

Frau und Mann - Gleichbehandlung! © helix, Fotolia.com

Mythos: Globalisierter Markt für Top Manager

Die Arbeiterkammer Wien hat im Februar 2014 Karriereverläufe von Vorständen in den österreichischen Unternehmen des Prime Markets untersucht.

Ein Arbeiter schleift ein Stück Metall © flashpics, Fotolia

Pri­va­ti­sie­run­gen: Ein Ver­lust­ge­schäft

Die Debatte über die Sinn­haf­tig­keit von Ver­käu­fen von staats­ei­ge­nen Un­ter­neh­men ist voll er­öff­net.

Junges Paar spielt mit Ihrem Tablet-PC © goodluz, Fotolia.com

Sharing Economy

Ein neues Buch erklärt wie Onlineplattformen funktionieren und geht auf neue Trends aus Sicht der ArbeitnehmerInnen ein.

Lesetipp

Was bringt das neue Datenschutzrecht?