Frauen in Aufsichtsräten: Die Quote wirkt


Diversität im aufsichtsrat

Angesichts der wachsenden Anforderungen und steigenden Professionalisierung von Aufsichtsräten scheint eine ausgewogene Zusammensetzung hinsichtlich fachlicher Kompetenzen, Alter, Geschlecht und gegebenenfalls Internationalität unumgänglich zu sein. Für börsennotierte Unternehmen und große Unternehmen ist dieses Diversitätsgebot in Diversitätsberichten offenzulegen und vom Aufsichtsrat zu prüfen. Ab 2018 müssen in Aufsichtsräten von börsennotierten Unternehmen und Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten unter bestimmten Voraussetzungen Frauen mit einem Mindestanteil von 30 % vertreten sein. 

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Diversität & Nachhaltigkeit

Mehr Frauen in die Betriebsräte: Eine Obliegenheit

Egal ob Rechtspflicht, Obliegenheit oder gesellschaftliche Fairness & Respekt: Es ist Zeit für mehr Frauenpower in den Betriebs- und Aufsichtsräten

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Diversität & Nachhaltigkeit

Frauen in die Aufsichtsräte: Die Quote wirkt

Der Frauenanteil in den quotenpflichtigen Unternehmen steigt. Ernüchternd hingegen der Blick in die Aufsichtsräte nicht-quotenpflichtiger Unternehmen.

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Frauen. Management. Report.

Binnen 2 Jahren ist der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten in Unternehmen, die von der gesetzlichen Quote umfasst sind, auf mehr als 30% gestiegen.

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Vielfalt statt Einfalt: das neue Diversitätsgesetz

Betroffene Unternehmen, Kriterien für die Berichterstattung

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Verpflichtende Frauenquote im Aufsichtsrat

Gleichstellungsgesetz von Frauen und Männern im Aufsichtsrat (GFMA-G)

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Bedeutung der Quote für die Arbeit­nehmer­vertreter

Gesamt- oder Getrenntbetrachtung, Sanktion des "leeren Stuhls"

Nachhaltigkeit

Aufsichtsräte und Beiräte müssen sicherstellen, dass die Grundsätze nachhaltiger Unternehmensführung implementiert werden. Dabei geht es weniger um ein ausgefuchs­tes Regelwerk im Sinne eines Compliance-Risikomanagementsystems. Wir zeigen vielmehr Grundsätze, Orientierungspunkte bzw. Leitplanken für das unternehmerische Handeln auf. Wichtig sind dabei vor allem zwei Punkte: ein Aufsichtsrat muss fachlich und persönlich kompetent sein und er muss unabhängig sein. Da geht es meiner Meinung vor allem um ­eine geistige, sprich immaterielle Unabhängigkeit. Das bedeutet, dass ein Aufsichtsrat ­keinerlei Verpflichtungen hat, die ihn beeinflussen, und er daher bei seinen Entscheidungen allein seiner eigenen Erfahrung und Meinung folgen kann. Wenn ein Aufsichtsrats-Gremium das schafft, dann sind die Voraussetzungen für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg gegeben.

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Diversität & Nachhaltigkeit

Nachhaltige Europäische Wirtschaft

Handlungsbedarf bei der "Nichtfinanziellen Berichterstattung"

Broker schaut auf Notebook und telefoniert © -, Arbeiterkammer Oberösterreich

Wie nachhaltig berichten Österreichs Börsenunternehmen?

Seit 2017 sind Börsenunternehmen verpflichtet, eine nichtfinanzielle Berichterstattung vorzulegen. Themen wie z.B. Umwelt sollen offengelegt werden.

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Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

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