IfAM Lounge: Betriebliche Veränderungen

Betriebliche Veränderungen sind immer im Spannungsverhältnis unterschiedlicher Interessen zu betrachten. Nachhaltige Gestaltungsarbeit sollte daher immer die Annahmen und Motive der
Akteure bzw. Betroffenen im Auge haben. Es stellt sich die Frage: Wem aller ist bei Veränderungsvorhaben „Sprache“ zu geben und in welcher Form kann ressourcenschonend eine breite Mitwirkung erfolgen? Welche Rolle können und sollten dabei BetriebsrätInnen spielen?

Umgang mit Emotionen

Da letztlich der Erfolg einer Gestaltungsmaßnahme immer das Resultat der inhaltlichen Qualität der gefundenen Lösung und deren Akzeptanz zugleich ist, greift es zu kurz, konkrete Veränderungen alleine rational zu begründen. Die beste Lösung ist nur soviel wert, wie diese von den Betroffenen umgesetzt und nachhaltig gelebt wird. Deshalb braucht es immer auch die Auseinandersetzung mit den Emotionen der Betroffenen. Denn ohne Wut, sich Sorgen machen, trauern gibt es kein Verabschieden vom Alten und damit auch kein wirkliches Einlassen auf das Neue!

Karl Prammer befasste sich in der IFAM-Lounge, veranstaltet gemeinsam mit dem gesellschaftspolitischen Diskussionsforum (GEDIFO), mit diesen beiden Seiten der Veränderungsmedaille. Er skizzierte hierzu ein Basis-Set orientierungsgebender „Landkarten“ zum Begleiten von Veränderungsprozessen.

Kurzfilm von der Veranstaltung

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