Arik Brauer auf Schloss Rastenberg, März 2001 © Mijou Kovacs
Arik Brauer auf Schloss Rastenberg, März 2001 © Mijou Kovacs

Arik Brauer. Alle meine Künste

Das Jüdische Museum Wien feiert Arik Brauer zu seinem 90. Geburtstag und präsentiert die verschiedenen Facetten seines Lebens und seiner Arbeit. Ausstellung: 3. April bis 20. Oktober 2019.  Ermäßigter Eintritt: AK Wien Mitglieder zahlen mit AktivKarte nur 10 statt 12 Euro.

1929 im Wiener Vorort Ottakring geboren, wächst Arik Brauer als Gassen­bub mit jüdischen Wurzeln auf. Der „Anschluss“ 1938 beendet brutal die sorglose
Kindheit. Arik Brauers Vater, ein ortho­pädischer Schuh­macher, wird im Holocaust ermordet.

Nach der Befreiung 1945 studiert Arik Brauer an der Akademie der bildenden Künste Wien. Er reist mit dem Fahr­rad durch Europa und Afrika, tritt als Tänzer auf und zieht schließlich mit seiner Frau Naomi nach Paris.

Als etablierter Maler kehrt er mit seiner Familie nach Wien zurück. Durch seine im Wiener Dialekt verfassten Lieder wird er zu einem Weg­bereiter des Austro­pop. Das Judentum und die Bibel prägen sein Werk, das von Fein­fühlig­keit, Humor und gleichzeitig kritischer Analyse gesellschafts­politischer Themen geprägt ist.