19.4.2021

Investieren in die Ausbildung von mehr Personal für medizinisch-technische Dienste

Personal- und Nachwuchsmangel droht in den sieben hochqualifizierten Berufen des gehobenen medizinisch-technischen Dienstes (MTD): Biomedizinische AnalytikerInnen, DiätologogInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, OrthoptistInnen, PhysiotherapeutInnen, RadiologietechnologInnen. Die AK hat eine Studie in Auftrag gegeben, die erstmals den MTD-Personalbedarf bis 2030 erhebt.

Renate Anderl: „Die gute Nachricht ist: Die Menschen werden immer älter. Die schlechte Nachricht ist: Langzeitpflege und Krankenhausaufenthalte werden immer teurer. Ein Ausbau der Leistungen im Bereich der Vorsorge trägt dazu bei, dass die Menschen länger gesund und selbstständig bleiben. Wer hier investiert, kann nur gewinnen.“ 

Um die Unterversorgung in der Prävention und der Langzeitpflege nachhaltig zu verbessern, müssen nicht nur die Leistungen ausgebaut, sondern auch die entsprechenden Ausbildungen sichergestellt werden. Dafür sind im Vergleich zur heutigen Ausbildungskapazität je nach Szenario rund 2.000 bis zu 6.600 zusätzliche Ausbildungen bis 2030 erforderlich. Die geschätzten Kosten dafür bewegen sich zwischen 83 Millionen bis zu 267 Millionen Euro bis 2030.

Grafik © Tea Mina Jaramaz
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