21.12.2017

Teilzeit und Co auf dem Vormarsch

Die Daten der Arbeitsmarktstatistik von Statistik Austria zeigen, dass die Zahl der atypisch Beschäftigten unter den Unselbständigen in Österreich seit Jahren kontinuierlich zunimmt. Mittlerweile arbeiten mehr als 1,2 Millionen Menschen atypisch. Das ist mehr als jede und jeder Dritte. Der größte und nach wie vor wachsende Teil dieser Gruppe arbeitet Teilzeit, 75 Prozent davon sind Frauen. Obwohl diese Entwicklung bedenklich ist, sollte nicht vergessen werden, dass immer noch fast zwei von drei Arbeitsverhältnissen unbefristete Vollzeitjobs sind.

Grafik © Tea Mina Jaramaz

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Hintergrund

Zu den Atypischen zählen Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte, Freie DienstnehmerInnen, überlassene Arbeitskräfte (LeiharbeiterInnen) und befristet Beschäftigte, ohne Lehrlinge. Scheinselbständige können in dieser Aufzählung – mangels Erfassbarkeit – nicht berücksichtigt werden.

Forderung

Die AK fordert die weitestgehende arbeits- und sozialrechtliche Gleichstellung von typisch und atypisch Beschäftigten, inklusive verbessertem Zugang zu betrieblicher Weiterbildung für Teilzeit- und befristet Beschäftigte sowie überlassene Arbeitskräfte. 

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