Mehr AMS Personal

Eine bessere Betreuung von Arbeitssuchenden bei der Vermittlung verkürzt erwiesenermaßen die Dauer der Arbeitslosigkeit am effizientesten und spart trotz höherer Personalkosten sogar Geld in der Arbeitslosenversicherung. Derzeit liegt der Betreuungsschlüssel bei bis zu 1:250. Das bedeutet: Ein/e AMS-Berater/in muss derzeit bis zu 250 Arbeitssuchende betreuen. „Das ist viel zu hoch. Da bleibt für individuelle und intensive Beratung sowie Betreuung zu wenig Zeit“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. Sie fordert als Ziel einen Betreuungsschlüssel von 1:100. Studien des Wifo belegen, dass dieser Schlüssel bessere Vermittlungszahlen bringt.     

Grafik zeigt Problematik fehlenden AMS Personals © Tea Mina Jaramaz

Dieses Bild teilen über:

Twitter | Facebook

Bild teilenGrafik AMS Personal © Tea Mina Jaramaz

Für AK Präsidentin Renate Anderl ist wichtig, dass Neuwahlen und Regierungsbildung keinen Schaden in der Arbeitsmarktpolitik verursachen dürfen. Damit sich das Arbeitsmarktservice (AMS) auf die prognostizierten schwieriger werdenden Zeiten auf dem Arbeitsmarkt einstellen und seine Programme fortsetzen kann, braucht es zumindest ein provisorisches Förderbudget, das der Höhe des heurigen Budgets entspricht. Die AK Präsidentin drängt vor allem auf eine intensivere und bessere Betreuung der Arbeitssuchenden und erwartet sich, dass die neue Bundesregierung sich dieses Themas annimmt: „Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen ihre Beiträge in die Arbeitslosenversicherung und haben daher ein Recht auf gute Beratung und Vermittlungsunterstützung, wenn sie einmal arbeitslos werden.“

Downloads

Kontakt

Kontakt

Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

Prinz Eugenstraße 20-22
1040 Wien

Telefon: +43 1 50165-0

- erreichbar mit der Linie D -