16.11.2017
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Steuervermeidung ein Ende machen!

Im Zuge der Paradise Papers wurde einmal mehr offen, wie Unternehmen – auch aus Österreich – sich mittels diverser Steuerpraktiken viele Milliarden Euro an Steuern ersparen – und damit die notwendigen Sozialleistungen vieler Staaten gefährden. Um diese zwar legalen, aber „unanständigen“ Verfahren zu stoppen, bedarf es laut Steuerexperten Farny Regeln auf europäischer Ebene: „Am besten wäre es, wenn Unternehmenssteuern nur einer gewissen Bandbreite von Sätzen unterliegen dürften. Würde Malta beispielsweise einen normalen Steuersatz von 20 Prozent einheben, dann wäre der ganze Sport sehr schnell vorbei.“ 

Allerdings ortet Farny gerade in Österreich aktuell Schritte in die entgegensetzte Richtung: „Jene zwei Parteien, die gerade die Regierungsverhandlungen führen, wollen weitgehende Steuerbefreiungen von Gewinnen. Das kann nicht die richtige Antwort auf die Paradise Papers sein.“ 

Steueroasen

Laut ExpertInnen sind derzeit bis zu 32.000 Milliarden US-Dollar weltweit in Steueroasen geparkt, ein Großteil davon unversteuert. Laut EU-Kommission entgehen alleine den EU-Staaten Steuereinnahmen in der Höhe von 1.000 Milliarden Euro pro Jahr – verursacht durch aggressive Steuervermeidungsstrategien von multinationalen Konzernen und Super-Reichen. Farny plädiert einmal mehr für eine gerechte Verteilung des Steueraufkommens und einen fairen Beitrag großer Konzerne und vermögender Privatpersonen.

Die verborgenen Super-Reichen

Die Vermögenskonzentration ist noch ungleicher als bisher vermutet. Wie das Vermögen der Haushalte in Österreich wirklich aussieht, finden Sie hier.

Gabriel Zucman: Was uns Steueroasen kosten

130 Milliarden Euro: Diesen Betrag verlieren Staaten jährlich, weil Superreiche ihr Geld in Steueroasen verstecken statt zu versteuern.

Gerechtigkeit statt Steueroasen

Mit der neuen Initiative Weg mit Steueroasen – No to Tax Havens macht die Arbeiterkammer Druck auf die EU-Ebene, um für Steuergerechtigkeit und Steuer

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