7.12.2017

Züge der Westbahn AG „stören“ Taktknoten Amstetten

Die Westbahn AG verkehrt nun im Halbstundentakt zwischen Salzburg und Wien, wobei alternierend der Wiener Westbahnhof und Wien Praterstern angefahren werden. Diese neue Verbindung führt zu zwei Problemen.

Einerseits fährt somit ein Fernverkehrszug über die ohnehin schon überlastete Stammstrecke der Wiener Schnellbahn, ohne dass dort die Fahrscheine des VOR oder der Wiener Linien gelten. Andererseits „stört“ dieser Zug den Taktknoten Amstetten für die ÖBB-Züge ganz empfindlich: Die IC-Railjets, die bisher zur vollen Stunde von Amstetten Richtung Salzburg abgefahren sind, sind nun ein paar Minuten früher unterwegs und haben dann in St. Valentin fünf Minuten Aufenthalt, um sich dort von den Westbahn-Zügen überholen zu lassen. In der Gegenrichtung wiederholt sich das Ganze spiegelgleich.

Das hat unangenehme Folgen für die Zubringerzüge Richtung Waidhofen/Ybbs: Die Haltestelle Sonntagsberg wird nicht mehr von allen Zügen angefahren. Stattdessen gibt es einen Bus-Shuttle, was für die Fahrgäste ein weiteres Umsteigen bedeutet. Die Regel, dass Taktverkehre Vorrang vor „open access“-Züge haben sollten, wurde wieder einmal nicht befolgt.

Kontakt

Kammer für Arbeiter und Angestellte Wien

Abteilung Umwelt & Verkehr
Prinz Eugenstraße 20-22
1040 Wien

Telefon: +43 1 50165-0

- erreichbar mit der Linie D -

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