Bub fährt Rad © Thomas Lehmann
© Thomas Lehmann

AK City Radkurse

Mit 1.431 Kilometer Radwegen ist Wien auf dem Weg zur Fahrrad-City. Doch viele trauen sich nicht aufs Rad, fürchten den Verkehr oder fühlen sich nach Jahren zu Fuß unsicher. Die AK Wien unterstützt Sie beim Aufstieg auf den Drahtesel mit Gutscheinen für Radfahrkurse solange der Vorrat reicht.  

Kurse bei der Radfahrschule Schulterblick

Die Kurse finden zwischen 18. Juli und 30 August 2020 statt. Für die Kurse verwenden die TeilnehmerInnen ihre eigenen Räder und Helme. Weitere Informationen zu Anmeldung, Terminvereinbarung und Örtlichkeit erhalten Sie nach der Gutscheinanmeldung. Gutscheine solange der Vorrat reicht.

  • Gruppenkurse „Radfahren im Stadtverkehr“ für Erwachsene an einem Samstagvormittag, Dauer 90 Minuten
    Der Kurs richtet sich an Erwachsene, die ihre Fähigkeiten in Hinblick auf das Radfahren im Stadtverkehr verbessern wollen. 

  • Gruppenkurse „Radfahren mit Kind im Stadtverkehr“ für Eltern-Kind Paare an einem Samstagvormittag, Dauer 90 Minuten
    Der Kurs richtet sich an Eltern und Kinder ab 8 Jahren, die gemeinsame Radausfahrten möglichst entspannt gestalten wollen. Das Kind wird gezielt an das Radfahren im Stadtverkehr herangeführt.
     
  • Einzelkurse „Radfahren lernen“ für Kinder an einem Sonntagvormittag, Dauer 60 Minuten
    Der Kurs richtet sich an Kinder ab 6 Jahren, die Radfahren lernen wollen. Im Kurs erwerben die Kinder Schritt für Schritt Fähigkeiten, mit denen sie selbständig losfahren, Kurven fahren und stehenbleiben können. Bei Bedarf kann ein Fahrrad und ein Helm ausgeliehen werden.

Gutscheine bereits vergeben

Alle AK-City-Radkurs-Gutscheine sind bereits vergeben. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Warum wir das machen

Die AK Aktion „AK Summer in the City“ ermöglicht Radfahrkurse für Wieder-Aufsteiger und für Eltern mit ihren Kindern. „Das Rad kann eine schöne und sichere Möglichkeit sein, seine Freizeit in Wien als Familie zu verbringen, oder seinen Arbeitsweg sicher und gesund zu gestalten“, sagt AK Kommunalpolitikchef Thomas Ritt.

Das Rad war in der Coronakrise die Alternative

Während der Auto-Verkehr Mitte März um durchschnittlich 52 Prozent zurückgegangen ist und die öffentlichen Verkehrsmittel Fahrgastrückgänge von über 80 Prozent hatten, ist der Radverkehr nach einem kurzen Einbruch im März (Wetter!) im April um 20 Prozent gegenüber 2019 gestiegen, im Mai waren es sogar 45 Prozent. (Quelle: Auswertung der Radverkehrszählstellen).

Radwege weiter ausbauen und gefährliche Kreuzungen entschärfen

Wien bietet inzwischen fast 1.400 km Radwege und baut weiter aus. Aber viele trauen sich im Stadtverkehr nicht aufs Rad: Ängste vor Unfällen und vor den Konflikten mit AutofahrerInnen und FußgängerInnen. „Hier muss angesetzt werden, mit dem weiteren Ausbau von sicheren Radwegen und mit der baulichen Entschärfung von gefährlichen Kreuzungen“, sagt Ritt. 

Wo es noch hapert: Es fehlen in vielen Bezirken, gerade in den eng bebauten ausreichend sichere Radabstellplätze: Im 11. Bezirk gibt es nur rund 730, im 2. Bezirk über 5.000. Ritt: „Da sind auch die ArbeitgeberInnen und die Unternehmen gefragt: Handelsunternehmen sollten erkennen, dass ihre KundInnen auch per Rad kommen und Radabstellanlagen aufstellen. ArbeitgeberInnen können das Radfahren zur Arbeit fördern und sichere Radabstellplätze, Umkleideräume und nach Möglichkeit auch Duschen zur Verfügung stellen.“

Kontakt

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Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

Abteilung Kommunalpolitik
Prinz Eugenstraße 20-22
1040 Wien

Telefon: +43 1 50165-0

- erreichbar mit der Linie D -