19.04.2017
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März-Inflation: Wohnen hat seinen teuren Preis!

Die Mieten (plus 3,8 Prozent) sind fast doppelt so stark gestiegen wie die Gesamt-Inflation (2,0 Prozent). „Fürs Wohnen müssen die Menschen nach wie vor tief ins Geldbörsel greifen“, sagt AK Präsident Rudi Kaske. „Es ist wichtig und richtig, dass die Regierung das Wohnthema wieder auf ihrer Agenda hat. Denn wir brauchen endlich ein neues Mietrecht, das einfach und transparent ist. Funktionierende gesetzliche Mietpreisbegrenzungen sind nötig“, so Kaske.

Die AK verlangt ein einfaches, transparentes Mietrecht mit tauglichen Mietenbegrenzungen. Konkret: 

Klare Regeln: Schaffung eines möglichst einheitlichen Mietrechts. 

Mieten senken: Es braucht wirksame Maßnahmen, um die Mieten zu begrenzen. 

Befristungen streichen: Weg mit den befristeten Mietverhältnissen, außer bei Eigenbedarf der VermieterInnen.

Runter mit den Betriebskosten: Die Betriebskosten müssen durch das Streichen von Grundsteuer und Versicherung aus dem Betriebskostenkatalog gesenkt werden.

Weg mit der Maklerprovision: Die Maklerprovision für MieterInnen muss wegfallen.

Klare Erhaltungsregeln: Die Erhaltungsregeln für VermieterInnen müssen für die gesamte Wohnausstattung gelten, nicht nur für die Heiztherme.

Der AK Präsident betont auch, dass es „einen Mix aus Maßnahmen braucht, um Wohnen billiger zu machen – ein einfaches transparentes Mietrecht mit wirksamen gesetzlichen Mietpreisbegrenzungen und mehr neue geförderte Wohnungen, die langfristig leistbar bleiben. Kaske sieht neben der Regierung aber auch die Länder am Zug. „Die Wohnbauinvestitionsbank ist gegründet, das in Brüssel anhängige beihilferechtliche Verfahren soll im Frühling endlich abgehandelt sein. Die Länder sollen daher bereits jetzt neue Förderschienen konzipieren, welche bei der Wohnbauinvestitionsbank andocken können. Sie müssen den Bau weiterer leistbarer Wohnungen – bald auch mit bundesbehafteten Mitteln aus der Wohnbauinvestitionsbank – angehen. Wir brauchen dringend mehr Wohnraum, der auch für nachkommende Generationen leistbar bleibt.“

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