30.05.2017
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Wann kommen endlich die MieterInnen dran?

Wohnen muss billiger werden, verlangt die AK. „Die Statistik Austria bestätigt ebenfalls, dass die Mieten seit 2012 kräftig angezogen haben. Das zeigt, wie nötig ein neues und transparentes Mietrecht ist“, bekräftigt AK Präsident Rudi Kaske. „Die Anläufe für eine Mietrechtsreform werden regelmäßig zu einem Bauchfleck. Diese ist aber viel zu wichtig, als dass sie immer wieder verzögert wird“, so Kaske.

Auch AK Analysen zeigten bereits mehrfach, dass die privaten Mieten seit einem Jahrzehnt extrem in die Höhe gehen. „Vor allem für junge Menschen sind die überproportional steigenden Mieten kaum leistbar“, meint Kaske. „Wer eine neue Wohnung sucht, braucht nicht nur Zeit und Geduld, sondern muss mitunter auch tief ins Geldbörsel greifen.“

„Die Mieterinnen und Mieter müssen endlich entlastet werden. Sie warten schon lange genug darauf, dass Wohnen billiger wird“, betont der AK Präsident. Die AK verlangt ein neues, einfaches, einheitliches und transparentes Mietrecht mit tauglichen Mietenbegrenzungen. 

Forderung
  • Klare Regeln: Schaffung eines möglichst einheitlichen Mietrechts.

  • Mieten senken: Es braucht klare Regeln, um die Mieten zu begrenzen.

  • Befristungen streichen: Weg mit den befristeten Mietverhältnissen, außer bei Eigenbedarf der VermieterInnen.

  • Runter mit den Betriebskosten: Die Betriebskosten müssen durch Streichen von Grundsteuer und Versicherung aus dem Betriebskostenkatalog gesenkt werden.

  • Weg mit der Maklerprovision: Die Maklerprovision für MieterInnen muss wegfallen.

  • Klare Erhaltungsregeln: Die Erhaltungsregeln für VermieterInnen müssen für die gesamte Wohnausstattung gelten, nicht nur für die Heiztherme.

„Die Regierung muss jedenfalls an einem neuen Mietrecht dranbleiben“, verlangt Kaske. Er betont, „dass neben einem einfachen, transparenten Mietrecht mit wirksamen gesetzlichen Mietpreisbegrenzungen auch mehr neue geförderte Wohnungen gebaut werden müssen, die langfristig leistbar bleiben“.

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