13.5.2014
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Familie und Beruf: Weiterbildung für den Wiedereinstieg

Die Geburt eines Kindes bedeutet für Eltern, speziell für Frauen, häufig eine Zäsur in ihrer Erwerbstätigkeit. Berufsunterbrechungen sind in Österreich häufig mit einem schwierigen Wiedereinstieg verbunden. AK Präsident Rudi Kaske: „Arbeitsplatzwechsel in weniger qualifizierte und daher schlechter bezahlte Tätigkeiten sind die Folge. Der Wiedereinstieg im selben Betrieb ist für viele Frauen keine Selbstverständlichkeit.“  Einerseits ändern sich eigene Erwartungen an die Erwerbstätigkeit, andererseits sind die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch immer nicht ausreichend. 

Befragung zu Wiedereinstiegsplänen

Um zu erheben, welche Unterstützung Eltern in Wien beim Wiedereinstieg brauchen, hat die AK 2013 in Zusammenarbeit mit dem IHS 1.130 AK Mitglieder in Elternkarenz zu Wiedereinstiegsplänen und Weiterbildungsbedarf befragt. Kaske: „Damit liegen exemplarisch Ergebnisse für Ballungsräume vor, wobei Städte gekennzeichnet sind durch Besonderheiten, wie bessere Infrastruktur und höhere Qualifikationen der ArbeitnehmerInnen. Die Tendenzen werden in unterschiedlicher Ausprägung für ganz Österreich gelten.“ 

Mehr Unterstützung beim Wiedereinstieg

Der Bedarf ist hoch: „Rund die Hälfte der befragten Frauen braucht Unterstützung beim beruflichen Wiedereinstieg“, so Kaske. Einen höheren Bedarf geben Frauen mit längeren Berufsunterbrechungen an (60 Prozent bei einer geplanten Karenzzeit von 24 – 30 Monate) sowie un- und angelernte Arbeiterinnen (59 Prozent).

Forderung

Kaske: „Wiedereinsteigerinnen brauchen mehr Unterstützung beim Wiedereinstieg. Einerseits durch ein besseres Angebot bei der Kinderbetreuung, andererseits bei der Weiterbildung. Besonders die Unternehmen sind hier gefordert.“ „Frauen sind heute besser gebildet als je zuvor. Gelingt der Wiedereinstieg nach einer Kinderpause besser, bleiben die Qualifikationen von Frauen auch erhalten. Andererseits bietet die Berufsunterbrechung eine Chance, mehr oder höhere Qualifikationen zu erlangen. Beides müsste im Sinne der Wirtschaft sein, denn gut ausgebildete Arbeitskräfte sind eine der wichtigsten Pfeiler für den Wirtschaftsstandort“, so Kaske.

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