Sammelaktion bis 21.4.2017: Un­zu­läs­sige Spesen bei Santander-Krediten zu­rück­holen

Die Santander Consumer Bank hat bei ihren Kreditverträgen zu hohe Mahn­kosten und Verzugszinsen verrechnet. Das hat ein Urteil fest­ge­stellt, das der Verein für Konsumenteninformation (VKI) im Auftrag des Sozialministeriums erwirkt hat.

Zu hohe Verzugszinsen

Beim Verzugszinsenaufschlag gibt es eine gesetzliche Deckelung, die besagt, dass dieser Aufschlag - auf den regulären Vertragszins - nicht höher als 5% pro Jahr sein darf. Diese Schwelle wurde bei säumigen Zahlern insofern über­schrit­ten, als die Verzugszinsen am Ende jedes Kalenderquartals dem Kapital zu­ge­schlag­en wurden und somit weiter verzinst wurden.

Mahnkosten nicht korrekt

Auch die Mahnkosten in den Santander-Kreditverträgen sind der Höhe nach nicht korrekt, weil von der ersten bis zur dritten Mahnung jeweils ein steig­end­er Spesensatz verrechnet wurde – von 20,30 bis 47 Euro. Laut Gericht gibt es für diese Erhöhung der Mahnkosten keine sachliche Rechtfertigung.

Unzulässige Spesen zurückholen

Die Teilnahme an der vom VKI durchgeführten Sammelaktion war bis 21.4.2017 möglich. In Zukunft können Sie sich direkt an die Sant­and­er Consumer Bank wenden, um die zu viel bezahlten Spesen zu­rück­zu­ford­ern, und zwar für laufende, aber auch zum Teil für schon be­endete Kredite. Informationen über die Voraussetzungen sowie die Kontaktdaten zur Santander Consumer Bank finden Sie hier...