2.4.2014
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Leitungwasser in Lokalen soll gratis sein!

Immer mehr Wirte wollen Geld für das Wasser aus der Leitung. Die AK hat aufgrund von Konsumenten-Rückmeldungen auf Facebook in 30 Restaurants und Kaffeehäusern in Wien die Leitungswasserpreise unter die Lupe genommen. Das Ergebnis zeigt: Drei Lokale verrechnen nichts für das Leitungswasser, wenn im Lokal gegessen wird. 27 drehen an den Preisschrauben. 

In 30 Gaststätten nachgeprüft

Die AK startete zu Jahresbeginn eine Umfrage auf Facebook und wollte von Konsumenten wissen, welche Lokale für Leitungswasser etwas verlangen. In 30 Gaststätten hat die AK die Wasserpreise nachgeprüft. Konkret zeigt die AK Stichproben-Erhebung: 

Ergebnisse 

  • Drei Gaststätten bieten ihren Gästen Leitungswasser gratis an.

  • 23 von 30 Wirtshäusern verrechnen für einen halben Liter Leitungswasser 0,30 bis 3,60 Euro, sogar dann, wenn im Lokal gegessen wird.

  • Vier halten ihre Preisgestaltung unterschiedlich: In einem der 30 Lokale wird zwar für ein Viertelliter Wasser nichts verlangt. Bestellt man jedoch einen Wasserkrug, kostet der 2,90 Euro. Der Grund: Das Wasser sei mit Grander vitalisiert. 

  • In zwei der überprüften Lokale wird das Leitungswasser überhaupt nur in Form von kostenpflichtigem Granderwasser verkauft.

  • In einem weiteren ist zwar ein Viertelliter gratis, aber: Wer ein Viertelliter Apfelsaft auf einen halben Liter mit Leitungswasser aufgespritzt haben möchte, zahlt für das Wasser zusätzlich 1,80 Euro.

Argumente der WirtInnen

Und so argumentieren die Wirte: „Das Leitungswasser wird mit einer speziellen Maschine gereinigt“, „was bestellt wird, muss auch bezahlt werden“, „man könne es sich nicht leisten, mehr Wasser zu verschenken, als alkoholfreie Getränke zu verkaufen“, „das Wasserglas muss auch abgewaschen werden“, „die Bedienung des Gastes“ , … 

Forderung

Geld für Leitungswasser zu verlangen, ist nicht vertretbar, sagt die AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. „Wenn man bedenkt, dass 1.000 Liter Wasser aus der Leitung den Lokalen nur 1,80 Euro kosten. Daher soll das Leitungswasser gratis bleiben.“

 

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