Strom­­spa­ren bei TV & PC

Fernsehen ist des Österreichers liebste Frei­zeit­be­schäft­ig­ung. In den heimischen Haushalten gibt es bereits 4 Mil­li­o­nen Fern­seh­ge­räte. Der Trend zum Zweit-TV ist sicht­bar.

Sparen beim Fernsehen

Durchschnittliche TV-Geräte verbrauchen rund 150 kWh Strom im Jahr. Ein gutes Fernsehgerät mit z. B. 70 cm Bild­schirm­dia­gonale braucht nur mehr halb so viel Strom. Grund­sätz­lich gilt: Je größer der Bildschirm, desto größer ist der Ener­gie­ver­brauch. Sie wollen sich einen modernen Flach­bild­schirm zulegen? Hier sind LCD Bildschirme Plasma-Bild­schir­men eindeutig vorzuziehen: Diese verbrauchen viel mehr Strom.

Der Fernseher ist neben dem Videorecorder der größte Stand­­by-Stromverbraucher im Haushalt. Ein Fernseher kann im Jahr durch Standby-Betrieb (ca. 20 Stunden/Tag) genauso viel oder mehr Strom verbrauchen als im Betriebszustand (ca. 4 Stunden/Tag). Die besten Geräte haben eine Standby-Leistung von 0,5 Watt, veraltete von 3 Watt und mehr. Einige TV-Geräte besitzen eine automatische Abschaltfunktion (Auto-­Off), mit der der Standby-Betrieb nach einer be­stimmt­en Zeit (1 Stunde) ganz abgeschaltet wird.

Strom sparen beim PC

Neue PCs haben nicht nur eine stärkere Prozessorleistung, sondern verbrauchen auch nur mehr ein Viertel des Stroms eines alten Gerätes. Notebooks arbeiten fast immer strom­spar­end­er als Desktop-Rechner. Befindet sich ein PC in Stand­by, wurde der Rechner in einen energiesparenden Mo­dus versetzt. Der PC ist nicht wirklich abgeschaltet und ver­braucht weiterhin 2 bis 10 Prozent des normalen Strom­ver­brauch­es. Befindet sich ein PC im Ruhezustand, wurde er in einen stromlosen Zustand versetzt. Aktivierung wie Auf­heb­ung dieses Zustandes nimmt weniger Zeit in Anspruch als das komplette Herunterfahren des PC. Vorteile: Es fallen keine Stromkosten an und Benutzereingaben können nach Unter­brech­ung­en genau dort fortgesetzt werden, wo sie ab­ge­broch­en wurden.

Der Stromverbrauch moderner LCD- bzw. TFT-Flach­bild­schir­me beträgt nur mehr ein Drittel des Verbrauchs von CTR Röhr­enbildschirmen. Trotzdem ist der Monitor noch immer der größte Stromverbraucher einer PC-Anlage. Aktivieren Sie deshalb das Energiemanagementsystem Ihres PC. Es schaltet den Monitor nach einer gewissen Nutzungspause auto­mat­isch ab, wodurch der Stromverbrauch reduziert wird.

Drucker - unterschätzte Stromräuber

Sie sind oft unterschätzte Stromräuber. So können Farb-Laser­drucker eine Leistungsaufnahme von über 1.200 Watt auf­weis­en. Tintenstrahldrucker verbrauchen vergleichsweise mit bis zu 80 Watt wenig Strom. Während es sich bei den Laser­druck­ern also lohnt, auf „Standby“ oder echtes „Aus“ zu schalten, ist bei Tintenstrahlern zu beachten, dass bei einer nicht korrekten Trennung vom Netz (Druckkopf muss zuerst in Ruheposition angelangt sein) die Düsen leichter aus­trock­nen. Ältere Tintentstrahldrucker pumpen bei jedem Hoch­fahr­en Tinte durch die Düsen. In diesem Fall übersteigen die Kosten für die Tintenpatronen schnell die eingesparten Energiekosten.

Energiesparen – das können Sie sofort tun

Schalten Sie Röhrenmonitore bei Pausen bewusst aus. Sie reduzieren damit Ihren Verbrauch einfach auf Null. Verwenden Sie Mehrfachstecker mit ein­ge­baut­em Aus Schalter! Aktivieren Sie vorhandene Stromsparfunktionen. Weder dadurch, noch durch Aus- und Einschalten werden Komponenten be­schädigt.