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AK Bildungsnavi

Auf dem persönlichen Bildungsweg stellen sich viele Fragen: Was will ich weiter tun? Will ich weiter in die Schule gehen? Welche Schule ist die richtige für mich? Oder will ich doch lieber eine Lehre machen? Jugendlichen fällt es heute immer schwerer, den richtigen beruflichen Weg zu finden. Einerseits müssen sie ihre Talente und Interessen entdecken – andererseits sollten sie sich in einem immer komplexer und vielfältiger werdenden Bildungsangebot zurechtfinden. 

Mit dem „Bildungsnavi“ von AK Extra möchten wir verstärkt Hilfe in der Bildungswegorientierung bieten. 

Für wen ist das Bildungsnavi gedacht?

  • Für alle 13- bis 14-Jährigen, die vor der Entscheidung stehen, ob eine weiterführende Schule oder eine Lehre – und vor allem welche - für sie das Beste ist.

  • Für MaturantInnen, die sich Fragen stellen wie: Gehe ich auf eine Universität, eine Fachochschule - oder mache ich noch eine Lehre? Welche Studienrichtungen liegen mir und welche Studienorte bieten sich dafür an? 

  • Für alle Eltern, deren Kinder vor einer grundlegenden Bildungsweg-Entscheidung stehen. 


AK Bildungsnavi-Hotline 01-501 65-1406

Ruf bei uns an, wir beraten dich gerne! 

Wann erreichst du uns? 

  • Mo 9-14 Uhr
  • Di 13-18 Uhr
  • Mi 13-18 Uhr 
  • Do 9-14 Uhr 

Bildungsnavi-Rückrufservice

Du möchtest eine telefonische Beratung, aber unsere Hotline-Zeiten passen nicht? Kein Problem! Wir rufen dich gerne zurück! Bitte füll einfach das Formular aus! 

Lesen Sie hier auch unsere Datenschutzinformationen.

Weitere Bildungsnavi-Leistungen

Persönliche Beratung

Die persönliche Beratung erfolgt nach Vereinbarung im Zuge einer telefonischen Beratung bzw. im Rahmen der Messen "AK L14 - Bildungs- & Berufsinfomesse" und "BeSt - Beruf, Studium, Weiterbildung". 

Berufsorientierungs-App JOPSY

AK Jopsy ist ein bild­basierter Interessens-Check, mit dem du dein individuelles Interessens­profil erstellen kannst. Die App schlägt dir dann auf Basis deines Profils passende Berufe vor und zeigt dir, welche Aus­bildungs­wege du ein­schlagen kannst. Die App ist kosten­los im App Store und in Google Play down­load­bar.

Finde deine Schule! 

Matura und studieren? Oder lieber schnell einen Beruf und Geld verdienen? In Österreich führen dich viele verschiedene Wege zu deinem beruflichen Ziel. Wichtig ist: Finde die Schulform, die zu dir und deinen Begabungen passt. Hier ein paar FAQs, die bei der Orientierung helfen. 

Musst du eigentlich in die Schule? 

Ja. In Österreich gibt es die allgemeine Schulpflicht. Sie beginnt mit 6 Jahren und endet, wenn du 9 Schuljahre absolviert hast. Die ersten 4 Jahre besuchen alle Kinder die Volksschule. Ab dem 5. Schuljahr geht es entweder in die Mittelschule (MS) oder in die Allgemeinbildende Höhere Schule (AHS). 

ausbildungspflicht

Seit 2017 gibt es zudem eine Ausbildungspflicht. Sie schließt an die Schulpflicht an und geht bis zum 18. Geburtstag. Mit einer der folgenden Aus- und Weiterbildungen erfüllst du z. B. diese Pflicht:

  • Besuch einer weiterführenden Schule
  • Lehrausbildung
  • AMS Programme

Gibt es auch eine Kindergartenpflicht?

Der Bildungsweg in Österreich startet in der Regel mit dem Kindergarten. Spätestens ein Jahr vor Beginn der Volksschule muss jedes Kind den Kindergarten besuchen. Manche Kinder besuchen vor der 1. Klasse Volksschule noch ein Jahr lang die Vorschule.

Wie geht es nach der Volksschule weiter? 

Entweder mit der Mittelschule (MS) oder der Allgemeinbildenden Höheren Schule (AHS). Welche der beiden für dich in Frage kommt, hängt vor allem von deinen Interessen und auch Noten im Abschlusszeugnis der 4. Klasse ab.

Welche Noten brauchst du für die AHS?

„Sehr gut“ oder „Gut“ – in Deutsch, Lesen und Mathematik. Bei einem „Befriedigend“ brauchst du die Zustimmung der Schulkonferenz deiner Schule, damit du auf eine AHS wechseln kannst. Du erfüllst diese Voraussetzungen nicht, willst aber in eine AHS? Dann kannst du eine Aufnahmeprüfung machen.

Verschiedene SChulformen

Neben verschiedenen Schwerpunkten – z. B. musisch, sportlich – gibt es bei den AHSen folgende Schulformen:

  • Gymnasium: sprachlich, humanistisch, geisteswissenschaftlich

  • Realgymnasium: naturwissenschaftlich, mathematisch

  • Wirtschaftskundliches Realgymnasium: wirtschaftlich, lebenskundlich

Auch bei den Mittelschulen gibt es verschiedene Schwerpunkte – z. B. musisch oder sportlich.

Wohin mit 14? 

Mit 14 – ein Jahr vor dem Ende der Schulpflicht – stehst du vor einer wichtigen Entscheidung: Willst du mit der Schule weitermachen oder dich auf eine Lehre vorbereiten.

Lehre und Schulausbildung

Wenn du eine Lehre machen willst, kannst du dich zum Beispiel in einer polytechnischen Schule darauf vorbereiten. Du strebst eine andere Berufsausbildung an? Dann ist die Berufsbildende Mittlere Schule (BMS) eine gute Sache für dich. Dir ist schon in der Unterstufe klar, dass du Matura machen willst? Dann kannst du in die AHS Oberstufe gehen oder mit einer Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) starten. 

Was ist eine polytechnische Schule? 

Die Polytechnische Schule schafft eine berufliche Grundbildung. Sie dauert ein Jahr und hilft dir herauszufinden, welcher Beruf der richtige für dich ist.

Reinschnuppern in verschiedene Bereiche
Du kannst dir deine Fachbereiche selbst wählen. Meistens gibt es folgende Richtungen:

  • Metall
  • Elektro
  • Holz
  • Bau
  • Handel, Büro
  • Dienstleistungen
  • Tourismus

Praxisnaher Unterricht
In einer Polytechnischen Schule geht es sehr alltagsnah zu. Bei den berufspraktischen Tagen kannst du erste Arbeitserfahrungen sammeln. Zudem bekommst du die Möglichkeit, Betriebe zu besuchen.

Und nach der Polytechnischen Schule?

Nach diesem einen Jahr steht dir alles offen: Du kannst mit einer Berufsbildenden Mittleren Schule (BMS) oder einer  Lehrausbildung beginnen. Außerdem hast du die Möglichkeit, in eine höhere Schule zu wechseln.

Wie läuft eine Lehre ab?

Bei einer Lehre stehst du schon im Berufsleben. Du arbeitest in deinem Lehrbetrieb mit und lernst vieles in der Praxis. Daneben gehst du in eine Berufsschule. Etwa ein Fünftel deiner Ausbildungszeit verbringst du dort. Insgesamt dauert eine Lehre 2 bis 4 Jahre – je nach Lehrberuf.

Deine Lehrstelle musst du dir selbst suchen. Mit deinem zukünftigen Lehrbetrieb schließt du – gemeinsam mit deinen Erziehungsberechtigten – einen Ausbildungsvertrag ab.

Tipp

Bewirb dich zeitgleich bei mehreren Lehrbetrieben! 

Kannst du dir die Berufsschule aussuchen?

Nein. Die Berufsschule ist an deinen Lehrberuf und den Standort deines Lehrbetriebs gebunden. Achtung: Ohne Lehrstelle keine Berufsschule! Du musst einen fixen Ausbildungsvertrag haben – erst dann darfst du in die Berufsschule.

Was, wenn du keine Lehrstelle findest?

Hol dir Unterstützung für die Suche beim Arbeitsmarktservice (AMS): Melde dich lehrstellensuchend. Wenn du trotzdem keine Lehrstelle findest, kannst du über das AMS auch eine „Überbetriebliche Lehrausbildung“ machen.

Wie sind die Jobaussichten mit einer Lehre?

Im Allgemeinen sehr gut. Allerdings gibt es ein paar Lehrausbildungen, die sehr überlaufen sind, z. B. KFZ-Technik und Einzelhandel. Du willst einen Lehrberuf mit guten Jobaussichten? Dann suche dir eventuell einen Lehrberuf, bei dem weniger Andrang herrscht. In Österreich gibt es über 200 Lehrberufe. Da wirst du bestimmt passende Alternativen finden! Das Wichtigste ist, dass dir die Tätigkeit Spaß macht.

Lehre und Matura

Du kannst Lehre und Matura auch kombinieren!

Berufsbildende Mittlere Schulen (BMS) - welche Gibt es?

Die kürzeren Varianten

Sie dauern nur 1 bis 2 Jahre. Allerdings hast du damit noch keine volle Berufsausbildung. Beispiele sind die Wirtschaftsfachschule und die Schule für Sozialdienste.

Die längeren Varianten

Sie dauern 3 oder 4 Jahre. Mit der Abschlussprüfung hast du am Ende eine fertige Berufsausbildung.

3-jährige Fachschulen sind z.B. 

  • Handelsschule
  • Fachschule für wirtschaftliche Berufe
  • Fachschule für Mode 
  • Hotelfachschule
  • Tourismusfachschule
  • Gastgewerbefachschule
  • Fachschule für Sozialberufe
  • Bundessportakademie

4-jährige Fachschulen sind z. B.:

  • Fachschule für Maschinenbau
  • Fachschule für Elektrotechnik
  • Fachschule für IT
  • Fachschule für Chemie

Wann startest du mit einer BMS?

Nach der Mittelschule bzw. der AHS Unterstufe oder der Polytechnischen Schule.

Was sind die Voraussetzungen für eine BMS? 

Du brauchst gute Noten. Wenn dein Zeugnis in der 8. Klasse nicht so gut ist, kannst du eine Aufnahmeprüfung machen. Erkundige dich vorab über die speziellen Voraussetzungen. Allgemein gelten folgende Aufnahmekriterien:

Direkter Zugang ohne Aufnahmeprüfung 

  • AHS: 4. oder höhere Klasse positiv abgeschlossen

  • Mittelschule: vertiefte Allgemeinbildung in allen 3 Pflichtgegenständen (Deutsch, Mathematik, Englisch) oder grundlegende Allgemeinbildung bis befriedigend

  • Polytechnische und Fachmittelschule: müssen positiv abgeschlossen werden

Zugang nur nach erfolgreicher Aufnahmeprüfung

  • Mittelschule: grundlegende Allgemeinbildung in einem einzigen Pflichtgegenstand mit „Genügend“ – außer es gibt einen positiven Beschluss der Klassenkonferenz

  • Mittelschule: grundlegende Allgemeinbildung in 2–3 Pflichtgegenständen mit Genügend

  • Schulen mit eigenem Organisationsstatut

Tipp: Kümmere dich Rechtzeitig!

Du hast im Abschlusszeugnis der Mittelschule in einem einzigen Pflichtgegenstand die
grundlegende Allgemeinbildung mit „Genügend“? Dann bemühe dich, die Zustimmung
deiner Klassenkonferenz zum Wechsel auf die BMS zu bekommen! Diese Zustimmung
erspart dir die Aufnahmeprüfung.

Alle Voraussetzungen erfüllt und nicht aufgenommen?

Das kann passieren, wenn die BMS zu viele Anmeldungen bekommen hat. Überleg dir also bereits im Vorfeld Alternativen zu deiner Wunschschule.

Gibt es noch andere Schulen?

Ja. Es gibt eine Reihe an spezialisierten Schulen – zum Beispiel die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege.

Dich interessiert ein Gesundheitsberuf?

Wenn du dich für Gesundheitsthemen interessierst und mit Menschen arbeiten möchtest, hast du eine große Auswahl an Berufen. Jeder Gesundheitsberuf hat seine eigene Ausbildung und Schule.

Welche Voraussetzungen gelten?

In der Regel musst du die 10. Klasse erfolgreich abgeschlossen haben. Das Mindestalter für diese Schulen ist meistens 17 Jahre. Je nach gewünschtem Beruf gibt es unterschiedliche Aufnahmekriterien.

Welche Gesundheitsberufe gibt es?

Der Gesundheitssektor lebt von Arbeitsteilung und Spezialisierung. Deshalb gibt es hier viele eigenständige Berufe.

Hier ein paar Beispiele: 

  • Medizinische Assistenzberufe
  • Rettungssanitätskräfte
  • Notfallsanitätskräfte
  • Heilmassage
  • Zahnärztliche Assistenz
  • Pflegeassistenz
  • Pflegefachassistenz

Jede Schule hat ihre eigenen Regelungen - informier dich daher rechtzeitig! 

„Krankenschwester“

Die „Krankenschwester“ heißt offiziell „Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin“ bzw. „Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger“. Dieser Beruf gehört zum gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege. Die Ausbildung findet mittlerweile vorwiegend in Studiengängen an Fachhochschulen statt. Du brauchst in der Regel also die Matura, um mit der Ausbildung beginnen zu können. Das Gleiche gilt auch für die gehobenen medizinischtechnischen Dienste, zum Beispiel Ergotherapeutin bzw. Ergotherapeut.

Mit der BMS fertig und jetzt noch Lust auf Matura?

Wenn du deine Lehre oder die BMS abgeschlossen hast, kannst du in die höhere Bildungsschiene wechseln. Folgende Möglichkeiten hast du, wenn du doch noch studieren möchtest:

  • Eine höhere Berufsausbildung mit Diplom an einem Kolleg – dieses Diplom ist mit dem Maturazeugnis vergleichbar

  • Ein Aufbaulehrgang mit Matura

  • Vorbereitungskurse für die Berufsreifeprüfung (BRP entspricht der Matura)

  • Die Studienberechtigungsprüfung – allerdings kannst du damit nur bestimmte Fächer studieren

Was sind die Voraussetzungen für AHS Oberstufe und BHS?

Mittelschule, AHS Unterstufe, Polytechnische Schule – du kannst von jeder Schulart auf eine höhere Schule wechseln. Wie immer hängt es an den Noten, ob du eine Aufnahmeprüfung machen musst oder nicht. 

Direkter Zugang ohne Aufnahmeprüfung

  • AHS: 4. oder höhere Klasse positiv abgeschlossen

  • Mittelschule: vertiefte Allgemeinbildung in allen 3 Pflichtgegenständen (Deutsch, Mathematik, Englisch)

  • Polytechnische und Fachmittelschule: positiv abgeschlossen

Zugang nur nach erfolgreicher Aufnahmeprüfung

  • Mittelschule: grundlegende Allgemeinbildung in einem einzigen Pflichtgegenstand – außer, es gibt einen positiven Beschluss der Klassenkonferenz

  • Mittelschule: grundlegende Allgemeinbildung in 2–3 Pflichtgegenständen

  • Schulen mit eigenem Organisationsstatut

Achtung! Bei manchen BHSen musst du zusätzlich zu diesen Voraussetzungen noch eine spezielle Eignungsprüfung bestehen.

NIcht aufgenommen?

Alle Voraussetzungen erfüllt und trotzdem nicht angenommen? Das kann passieren, wenn die Schule zu viele Anmeldungen bekommen hat. Überleg dir also bereits im Vorfeld Alternativen zu deiner Wunschschule.

Ohne AHS Unterstufe in die AHS Oberstufe - geht das?

Ja, das geht. Für alle, die aus einer anderen Schulform kommen, wurde das Oberstufenrealgymnasium geschaffen. Hier wird ganz gezielt auf diese Schülerinnen und Schüler eingegangen. Unter Umständen stehen dir auch die anderen AHS Oberstufen-Formen offen. Erkundige dich bei deinem Schulstandort.

Die 3 AHS-Arten, die es in der Unterstufe gibt, bestehen auch in der Oberstufe.

Welchen Vorteil hat die BHS?

In einer BHS maturierst du und machst gleichzeitig eine höhere Berufsausbildung. Das heißt, du kannst mit deinem Abschluss entweder studieren oder qualifiziert ins Arbeitsleben einsteigen. Aber das setzt natürlich voraus, dass du schon wissen musst, was du beruflich gerne machen willst. Die BHS dauert 5 Jahre.

Folgende BHSen gibt es zum Beispiel

  • HTL (Höhere technische und gewerbliche Lehranstalt)
  • HAK (Handelsakademie)
  • Höhere Lehranstalt für Mode
  • Höhere Lehranstalt für künstlerische Gestaltung
  • Höhere Lehranstalt für Tourismus
  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
  • Höhere Lehranstalt für Land- und Forstwirtschaft
  • Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (Kindergartenschule)
  • Bildungsanstalt für Sozialpädagogik 

Erkundige dich: Bei manchen BHSen gibt es spezielle Aufnahmevoraussetzungen

Höhere Ausbildung & Studium

Du willst studieren? Auch hier hast du viele Möglichkeiten. Hier ein Überblick. 

Studiert wird an der Uni, oder?

Ja. Aber nicht nur. Studieren kannst du auch an einer Fachhochschule (FH). Wenn du Lehrerin bzw. Lehrer werden möchtest, wirst du auch eine Pädagogische Hochschule (PH) besuchen. Außerdem gibt es Privatuniversitäten, Studienangebote ausländischer Hochschulen und verschiedene Lehrgänge an den Hochschulen.

Kann man mit Matura alles studieren?

Im Prinzip schon. An Fachhochschulen und bei einigen Studienrichtungen an Universitäten musst du allerdings zusätzlich zur Matura einen Aufnahmetest bestehen: Diese Eingangsprüfungen sind in einigen Fällen ziemlich anspruchsvoll. Also plane genügend Zeit für die Vorbereitung ein. Erkundige dich rechtzeitig, wie das Aufnahmeverfahren in deinem Wunschstudium abläuft – und welche Fristen du einhalten musst. Es ist auch schlau, mit Leuten zu reden, die den Test schon gemacht haben.

Aufnahmetests hast du zum Beispiel bei folgenden Studien

  • Wirtschaft
  • Jus
  • Medizin
  • Architektur
  • Biologie
  • Alle künstlerischen Studien wie Design, Musik, Schauspiel, Malerei

Ohne Matura kein Studium?

Doch. An den FHs kannst du auch mit einer einschlägigen beruflichen Qualifikation – zum Beispiel einer Lehrabschlussprüfung – und Zusatzprüfungen studieren.

Du kannst auch die Berufsreifeprüfung machen. Dann hast du die gleichen Berechtigungen wie mit einer schulischen Matura. Du bist auf kein bestimmtes Studium eingeschränkt.

Du weißt genau, welches Studium du machen willst? Dann kannst du dafür auch die entsprechende  Studienberechtigungsprüfung ablegen.

Wie lange dauert ein Studium?

Mittlerweile sind die meisten Studien in ein Bachelor- und ein Masterstudium geteilt. An Universitäten und Fachhochschulen dauert der Bachelor meistens 3 bis 4 Jahre. Für deinen Master solltest du dann nochmal mit 2 Jahren rechnen.

An den Pädagogischen Hochschulen sind die Schwerpunkte ein bisschen anders verteilt: Dort hat der Bachelor eine Mindeststudiendauer von 4 Jahren. Dafür geht der Master meist in 1 bis 1,5 Jahren. In dieser Zeit kannst du schon als Lehrerin bzw. Lehrer arbeiten. 

In Einzelfällen gibt es an den Universitäten noch Diplomstudiengänge. Sie dauern 4 bis 6 Jahre.

Nach jedem abgeschlossenen Studium kannst du noch deinen Doktor bzw. PhD – das ist der internationale Doktortitel – machen. Das dauert meistens 3 Jahre.

Uni und FH - was ist der Unterschied? 

Das Studium an einer FH ist in der Regel praxisnäher als an der Uni. Meistens gehört sogar ein Berufspraktikum dazu.

Außerdem haben FHs oft Studienangebote, die berufsbegleitend sind. Das ist an Unis schwer zu finden.

In der Regel musst du an einer FH Studiengebühren bezahlen. Das Studieren an öffentlichen Universitäten ist in der Regel in der Mindeststudiendauer plus 2 Toleranzsemester kostenfrei.

Du weißt, was du studieren willst?

Dann erkundige dich direkt bei den Unis bzw. FHs, die dein Fach anbieten, wie es mit der Aufnahmeregelung und der Studiendauer aussieht. Die Hochschulen haben in der Gestaltung ihrer Studien ziemlich freie Hand – das heißt, es gibt große Unterschiede zwischen den einzelnen Studiengängen.

Du willst Lehrerin bzw. Lehrer werden? 

Die Lehramtsausbildung richtet sich nach der Altersstufe der Schülerinnen und Schüler: Wenn du in der Volksschule unterrichten willst, studierst du ausschließlich an einer PH. Für alle anderen Schulformen findet die Ausbildung kombiniert an einer Uni und einer PH statt. Zusätzlich zu deiner Matura musst du noch einen Eignungstest machen.

Studium und Eignungsverfahren sind von Uni zu Uni und von PH zu PH sehr unterschiedlich. Informiere dich direkt bei den betreffenden Hochschulen, wie die Ausbildung im Konkreten gestaltet ist.

TIpp 

Du hast davor schon studiert oder gearbeitet? Eventuell lässt sich ein Teil anrechnen! 

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