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Wie klingt die Arbeitswelt?

Die Arbeiterkammer Wien und Educult bieten gemeinsam ein Projekt für Schulen an, bei dem sich Jugendliche mit Methoden der ästhetischen Forschung mit der Arbeitswelt auseinandersetzen. Auf sinnliche Weise sollen neue Zugänge zur Arbeitswelt gefunden und in einer anregenden Lernumgebung gemeinsam Erfahrungen gemacht und ausgetauscht werden.

Jugendliche erkunden die Arbeitswelt

Wie klingt ein Callcenter? Welche Geräusche prägen das Arbeitsumfeld einer IndustriearbeiterIn? Was hört eine BusfahrerIn während ihres Dienstes? Unter dem Titel „work::sounds – Wie klingt die Arbeitswelt?“ erkunden Jugendliche unterschiedliche Arbeitsumfelder und entdecken dabei aktiv ihren eigenen Bezug zur Arbeitswelt. Sie ergründen unter anderem, ob die tatsächlichen Arbeitsumgebungen ihren bestehenden Vorstellungen standhalten können.

Die Jugendlichen entwickeln über die Herangehensweise des ästhetischen Forschens eigene Sound-Collagen, die spezifische Aspekte der heutigen Arbeitswelt auf sinnliche Weise nachvollziehbar machen. Dabei stellen sie ihre eigenen Fragen an InterviewpartnerInnen und an die jeweilige Umgebung, setzen sich etwa mit Perspektiven der historischen Veränderung der Arbeitswelt (von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft) auseinander sowie mit Aspekten der Gesundheit und des Arbeitsklimas und mit sozialen und kommunikativen Gegebenheiten – z.B. welche Sprache(n), Dialekte werden gesprochen, wie ist der Umgangston…?

SchülerInnen erforschen Unternehmen

Im Herbst und Winter 2015/16 wurde das Projekt „work::sounds – Wie klingt die Arbeitswelt“ mit acht teilnehmenden HTL-Klassen aus unterschiedlichen Schulen durchgeführt. Ein zentraler Moment des Projekts ist der Besuch jeder Klasse in einem mittleren oder großen Betrieb, in dem die Jugendlichen in Kleingruppen das Unternehmen unter Anleitung sinnlich und qualitativ erforschen.

Ausgestattet mit Audio-Rekordern, Fotokameras und einem zuvor erstellten Interviewleitfaden erkunden sie die Arbeitsbedingungen und -umgebungen der MitarbeiterInnen und machen sich auf die Suche nach Arbeitsutensilien und Gegenständen mit denen dortige ArbeitnehmerInnen hantieren bzw. welche typisch für den Betrieb sind und die sie für den folgenden Workshop als „Instrumentarium“ mitnehmen dürfen.

Die im Betrieb gesammelten Materialien (Audio-Aufnahmen und Fotos von konkreten Arbeitsmomenten, Interviews und typische Gegenstände) werden im letzten Workshop unter Anleitung eine(r) KünstlerIn (Live-Elektronik) zu einem gemeinsamen musikalischen Werk „work::sounds“ verarbeitet. Dieses experimentelle Stück dient gemeinsam mit einer von den Jugendlichen erstellten Fotoserie als Basis für einen kurzen Rätsel-Video-Clip „work::sounds – make a guess“, der in der Nachbereitungsphase erstellt wird und als Produkt des Projekts im Internet öffentlich zugänglich ist.

Video-Clips

Die im Rahmen dieses Projekts entstandenen Video-Clips finden Sie hier

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