
																																			
																																	
																																	
																																			
																																			
																																			
																																			
																																			
																																			
																																			
																																			
																																			
																																			
																																			
																																			
																																			[{"id":"3557","title":"Service","categories":[{"id":"3640","title":"Presse","articles":[{"id":"73078","title":"Krank in die Arbeit","teaserText":"Die Ergebnisse einer Umfrage sind alarmierend: 90% gehen krank in die Arbeit.","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_542866548_1920x1080.jpeg","teaserImageAlt":"Call Center Mitarbeiter mit Kopfschmerzen","teaserImageTitle":"&copy; peopleimages.com, stock.adobe.com","body":"<p class=\"\">Eigentlich sollte es eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit sein, dass kranke Arbeitnehmer:innen sich daheim in Ruhe auskurieren k\u00f6nnen. Corona hat hier kurzfristig zur Sensibilisierung beigetragen - denn wer krank arbeiten geht, schadet nicht nur sich selbst, sondern steckt im schlimmsten Fall auch seine Kolleg:innen an. <\/p><h2 id=\"heading_Beschaeftigte_stehen_unter_Druck\">Besch\u00e4ftigte stehen unter Druck<\/h2><p class=\"\">Besch\u00e4ftigte gehen nicht etwa aus Nachl\u00e4ssigkeit krank arbeiten, sondern weil sie unter enormem Druck stehen - entweder direkt durch die Arbeitgeber:innen oder weil eine Vertretung fehlt, die w\u00e4hrend des Krankenstandes die Arbeiten \u00fcbernehmen k\u00f6nnte. Das macht es f\u00fcr Arbeitnehmer:innen oft schwierig, sich die Zeit zu nehmen, die sie brauchen, um ganz gesund zu werden.<\/p><p class=\"\" style=\"\">Ines&nbsp;Stilling (Bereichsleiterin Soziales, AK Wien) und<br>Ludwig&nbsp;Dvo?\u00e1k (Bereichsleiter Arbeitsrechtliche Beratung und Rechtsschutz, AK Wien), pr\u00e4sentierten die Ergebnisse einer gro\u00dfen Online-Befragung und fordern K\u00fcndigungsschutz f\u00fcr kranke Arbeitnehmer:innen:<\/p>                                                                                                                                                                                                                           <div class=\"vimeo-vid\" style='padding:56.25% 0 0 0;position:relative;'>            <iframe src='https:\/\/player.vimeo.com\/video\/788219759#t=10s' allowfullscreen frameborder='0' style='position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;'><\/iframe>          <\/div>                                                                   \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <h2 id=\"heading_90__gehen_krank_in_die_Arbeit\">90 Prozent gehen krank in die Arbeit<br style=\"\"><\/h2><p class=\"\" style=\"\">Um mehr \u00fcber die Probleme zu erfahren, mit denen Arbeitnehmer:innen bei diesem Thema konfrontiert sind, wurde von der AK Wien eine Online-Befragung durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse sind alarmierend: 90% der Befragten gehen krank in die Arbeit. Die H\u00e4lfte der Befragten wird im Krankenstand von Vorgesetzten kontaktiert.<br style=\"\"><\/p><p class=\"\">Au\u00dferdem hat sich gezeigt, dass Pr\u00e4sentismus im Hotel- und Gastgewerbe und im Handel besonders ausgepr\u00e4gt ist - also in jenen Branchen, in denen es oft Probleme mit den Arbeitsbedingungen gibt. Im Krankenstand gek\u00fcndigt wird am h\u00e4ufigsten im Hotel- und Gastgewerbe, gefolgt von Transport und Verkehr.<\/p><p class=\"\">Insgesamt l\u00e4sst die Befragung den Schluss zu, dass viele Arbeitnehmer:innen den reibungslosen Ablauf im Betrieb und ihre Jobsicherheit \u00fcber ihre Gesundheit stellen.<\/p><h2 id=\"heading_Unsere_Forderungen\">Unsere Forderungen<\/h2><ul><li>Einen K\u00fcndigungsschutz im Krankenstand (K\u00fcndigung im Krankenstand soll als verbotenes Motiv angefochten werden k\u00f6nnen)<\/li><li>Eine gesetzliche Regelung, wonach Zeitausgleich w\u00e4hrend eines Krankenstandes nicht konsumiert werden kann (analog zum Urlaub)<\/li><li>Homeoffice darf von Arbeitgeber:innen nicht daf\u00fcr missbraucht werden, ihre Besch\u00e4ftigten anzuweisen, von daheim aus krank zu arbeiten.<\/li><\/ul><h2 id=\"heading_Hintergrund_der_Online_Befragung\">Hintergrund der Befragung<\/h2><p style=\"\">Die Befragung war im Oktober 2022 auf der Seite der Arbeiterkammer Wien aufrufbar und wurde \u00fcber soziale Medien beworben. Insgesamt haben 7.412 Personen die Befragung angeklickt, 6.506 Arbeitnehmer:innen haben die Fragen vollst\u00e4ndig ausgef\u00fcllt. <\/p><p style=\"\">Die Ergebnisse sind zwar nicht im statistischen Sinn repr\u00e4sentativ, liefern aber trotzdem wertvolle Informationen zu den Gr\u00fcnden, warum Arbeitnehmer:innen im Krankenstand arbeiten gehen.<\/p>\t\t\t\t    \t<h3 class=\"between\">Tipp<\/h3>  \t    \t    <div class=\"art-box main-info bg-greyimg\">  \t        \t        Die Ergebnisse der Online-Befragung im Detail. <a target='_blank' class='' data-gentics-aloha-repository='com.gentics.aloha.GCN.Page' data-gentics-aloha-object-id='10008.83185' href=\"\/interessenvertretung\/arbeitundsoziales\/arbeitundgesundheit\/Presseunterlage_20230119.pdf\">Mehr ...<\/a>\t    <\/div>  \t\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/Krank_in_den_Job.html","publishtimestamp":"1753476852"},{"id":"101039","title":"AK Wahlen 2024 zu Ende","teaserText":"Es liegt nun eine Gesamt\u00fcbersicht \u00fcber die zu verteilenden Mandate in allen Vollversammlungen der Arbeiterkammern f\u00fcr die kommenden f\u00fcnf Jahre vor.","teaserImage":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/ueberuns\/wahl\/AK-Wahl-2024_Auszaehlung_16zu9.jpg","teaserImageAlt":"Ausz&auml;hlung","teaserImageTitle":"Ausz&auml;hlung &copy; Johannes Zinner","body":"<p class=\"\">Die Arbeiterkammern haben die AK Wahl 2024 beendet. In allen Bundesl\u00e4ndern wurden die amtierenden Pr\u00e4sident:innen in ihren \u00c4mtern best\u00e4tigt. Sie konnten ihre Mehrheiten verteidigen und teilweise auch ausbauen. Wie schon bisher stellen die Sozialdemokratischen Gewerkschafter:innen (FSG) in sieben Arbeiterkammern (Burgenland, K\u00e4rnten, Nieder\u00f6sterreich, Ober\u00f6sterreich, Salzburg, Steiermark und Wien) die Mehrheit, in zwei Arbeiterkammern (Tirol und Vorarlberg) konnten die Christlichen Gewerkschafter:innen (FCG-\u00d6AAB) ihre Mehrheiten halten.&nbsp;<\/p> \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <p class=\"\">Es liegt nun eine Gesamt\u00fcbersicht \u00fcber die zu verteilenden Mandate in allen Vollversammlungen der Arbeiterkammern f\u00fcr die kommenden f\u00fcnf Jahre vor.<\/p><p class=\"\">Von den g\u00fcltigen Stimmen entfielen auf Sozialdemokratische Gewerkschafter:innen (FSG) 57,14 Prozent (2019: 60,48 Prozent), Christliche Gewerkschafter:innen (FCG-\u00d6AAB) 16,56 Prozent (2019: 18,56 Prozent), Freiheitliche Arbeitnehmer (FA) 12,27 Prozent (2019: 10,07 Prozent), AUGE\/UG 4,51 Prozent (2019: 5,43 Prozent). <\/p><p class=\"\">Nicht ganz zehn Prozent entfielen auf Listen, die nur in einzelnen Bundesl\u00e4ndern antraten. Insgesamt sind 19 verschiedene Listen in den Parlamenten der einzelnen Arbeiterkammern vertreten. <\/p><p class=\"\">In allen Arbeiterkammern werden insgesamt 840 Mandate vergeben. Davon entfallen 494 auf die FSG (2019: 510 Mandate), 147 Mandate erreichte der FCG-\u00d6AAB (2019: 174 Mandate), die Freiheitlichen errangen 104 Mandate (2019: 82 Mandate), AUGE\/UG erzielten 34 Mandate (2019: 42 Mandate). Auf die sonstigen Listen entfallen 61 Mandate (2019: 32 Mandate).<\/p><p class=\"\">Die Wahl der Pr\u00e4sidentin\/des Pr\u00e4sidenten der Bundesarbeitskammer (BAK) findet bei der konstituierenden Hauptversammlung am 25. Juni statt.&nbsp;<\/p>\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/AK-Wahlen-2024-zu-Ende.html","publishtimestamp":"1723101605"},{"id":"101121","title":"Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen","teaserText":"\u201eBeruflich Pflegende sollen ihre Arbeit langfristig und bei guter Gesundheit aus\u00fcben k\u00f6nnen\u201c, sagt AK Expertin Silvia Rosoli.","teaserImage":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/Pflegedemo_1920x1080.jpg","teaserImageAlt":"Pflegedemo","teaserImageTitle":"&copy; Erwin Schuh","body":"\u0084Beruflich Pflegende sollen ihre Arbeit langfristig und bei guter Gesundheit aus\u00fcben k\u00f6nnen\u0093, sagt Silvia Rosoli, Abteilungsleiterin Pflegepolitik der AK Wien, anl\u00e4sslich des Tages der Pflege. \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <h2 id=\"heading_Nur_gesunde_Arbeit_stellt_die_Versorgung_sicher\">Nur gesunde Arbeit stellt Versorgung sicher<\/h2><p class=\"\">Rund 179.000 Angeh\u00f6rige der Pflegeberufe gibt es derzeit in \u00d6sterreich. Dazu kommen die Sozialbetreuungsberufe von der Heimhilfe bis hin zu den Fach- und Diplomsozialbetreuer:innen. <\/p><p class=\"\">Gemeinsam stellen sie sicher, dass wichtige Einrichtungen und Dienstleistungen in \u00d6sterreich tagt\u00e4glich funktionieren \u0096 Krankenh\u00e4user, Pflegewohnh\u00e4user, Begleitung von Menschen mit Behinderung, Rehaeinrichtungen, Prim\u00e4rversorgungseinheiten oder Unterst\u00fctzung zu Hause durch mobile Dienste.<\/p><h2 id=\"heading_Pfleger_innen_arbeiten_oft_am_Limit\">Pfleger:innen arbeiten oft am Limit&nbsp;<\/h2><p class=\"\">Nicht zuletzt aufgrund der Alterung der Gesellschaft braucht es jede Kraft in der Pflege. \u0084Die Kolleg:innen arbeiten jetzt schon oft am Limit und manchmal dar\u00fcber hinaus, und brauchen dringend Unterst\u00fctzung. Pflege, die anderen Menschen hilft, darf nicht krank machen\u0093, warnt Rosoli vor den angespannten Arbeitsbedingungen in der Branche.<\/p><p class=\"\">Die aktuell diskutierten Vorschl\u00e4ge zur Verl\u00e4ngerung der w\u00f6chentlichen Arbeitszeit auf 41 Stunden sind daher ein Schlag ins Gesicht der Berufsangeh\u00f6rigen. Es mangelt an planbaren und sicheren Regenerationszeiten oder an ausreichenden Arbeitsstellen f\u00fcr erfahrene, fachlich versierte Kolleg:innen, die den Dienst in der direkten Pflege und Betreuung aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht mehr im vollen Umfang leisten k\u00f6nnen.<\/p><h2 id=\"heading_Huerden_zur_Schwerarbeitspension_nicht_nachvollziehbar\" style=\"\">H\u00fcrden zur Schwerarbeitspension<br style=\"\"><\/h2><p class=\"\">Nicht nachvollziehbar sind auch die bestehenden H\u00fcrden zur Schwerarbeitspension f\u00fcr Arbeitnehmer:innen aus den Pflegeberufen. Rosoli: \u0084Pflege ist Schwerstarbeit. Angesichts des hohen Frauenanteils in den Pflegeberufen und dem ansteigenden Pensionsantrittsalter ist ein besserer Zugang zur Schwerarbeitspension l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig!\u0093<\/p>\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/Pflege-braucht-gute-Arbeitsbedingungen.html","publishtimestamp":"1715340134"},{"id":"77035","title":"Fertiggerichte & Co. in \u00d6. teurer als in D.","teaserText":"Ein und dasselbe Lebensmittel kostet in \u00d6sterreich durchschnittlich um 27 Prozent mehr als in Deutschland \u2013 Weg mit dem \u00d6sterreich-Aufschlag!","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_408024485_1920x1080.jpg","teaserImageAlt":"Portr&auml;t einer Studentin, die in einem Lebensmittelgesch&auml;ft arbeitet","teaserImageTitle":"&copy; Jacob Lund, stock.adobe.com","body":"<p class=\"\" style=\"\">Einkaufen bleibt nach wie vor teuer: In \u00d6sterreich m\u00fcssen Konsument:innen f\u00fcr idente Marken-Lebensmittel im Schnitt um rund 27 Prozent mehr ausgeben als in Deutschland. Einzelne Lebensmittel sind um bis zu 107 Prozent teurer. Das zeigt ein aktueller AK Preismonitor bei einem Einkaufskorb mit 70 verglichenen identen Marken-Lebensmitteln bei insgesamt vier Online-Superm\u00e4rkten in \u00d6sterreich und Deutschland.<\/p><h2 id=\"heading_So_viel_mehr_kostet_ein_und_dasselbe_Lebensmittel\" style=\"\"> So viel mehr kosten Lebensmittel in \u00d6sterreich<b><\/b><br style=\"\"><\/h2><p>Preisschock im Supermarkt: So viel mehr kostet ein und dasselbe Lebensmittel in \u00f6sterreichischen Online-Shops. F\u00fcnf Beispiele (Brutto-Durchschnittspreise in Euro)<\/p><table class=\"table table-striped table-datatitle\" data-tid=\"t1750664838637\"><tbody><tr><th style=\"\" scope=\"col\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">Produkt<sup>1)<\/sup>\/Marke&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/th><th style=\"\" scope=\"col\">\u00d6<\/th><th style=\"\" scope=\"col\">D<\/th><th style=\"\" scope=\"col\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">Differenz<sup>2<\/sup>)<\/th><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Produkt1)\/Marke&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \">Eis\/Cremissimo (825 ml)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/td><td style=\"\" data-title=\"\u00d6\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">5,99&nbsp; <\/td><td style=\"\" data-title=\"D\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">2,89 <\/td><td style=\"\" data-title=\"Differenz2)\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">107 %<\/td><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Produkt1)\/Marke&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \"> Crunchips Paprika\/Lorenz (150 g) &nbsp;<\/td><td style=\"\" data-title=\"\u00d6\">2,79<\/td><td style=\"\" data-title=\"D\">1,55<\/td><td style=\"\" data-title=\"Differenz2)\">80 %<\/td><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Produkt1)\/Marke&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \"> Spaghetti Carbonara\/Maggi Fix (35 g) &nbsp;<\/td><td style=\"\" data-title=\"\u00d6\">1,39<\/td><td style=\"\" data-title=\"D\">0,79<\/td><td style=\"\" data-title=\"Differenz2)\"> 76 % <\/td><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Produkt1)\/Marke&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \"> Pizza Piccolinis Salami\/Wagner (270 g) <\/td><td style=\"\" data-title=\"\u00d6\">3,99<\/td><td style=\"\" data-title=\"D\">2,44<\/td><td style=\"\" data-title=\"Differenz2)\"> 64 % <\/td><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Produkt1)\/Marke&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \"> Tomaten Dose\/Oro di Parma (400 g) <\/td><td style=\"\" data-title=\"\u00d6\">2,19<\/td><td style=\"\" data-title=\"D\">1,55<\/td><td style=\"\" data-title=\"Differenz2)\">41 %<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><p class=\"\" style=\"\">1) <a target='_blank' class='' data-gentics-aloha-repository='com.gentics.aloha.GCN.Page' data-gentics-aloha-object-id='10008.80153' href=\"\/beratung\/konsumentenschutz\/einkaufundrecht\/Drogeriewaren_Oe_D_Oktober_2025.pdf\">genaue Produktbezeichnung<\/a><br style=\"\"> 2) gerundet; <\/p><p class=\"\" style=\"\"> 59 von 70 (84 Prozent) verglichenen Lebensmitteln sind in \u00d6sterreich teurer als in Deutschland, sechs (neun Prozent) billiger und f\u00fcnf (sieben Prozent) kosten in beiden L\u00e4ndern gleich viel.&nbsp; <br style=\"\"><\/p> \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <h2 id=\"heading_Lebensmittel_kosten_in_Oe__um_23_Prozent_mehr_als_in_D_\">Deutschland deutlich g\u00fcnstiger<\/h2><p class=\"\">Ein Vergleich bei den Netto-Preisen, also ohne Umsatzsteuer, zeigt: Auch ohne Umsatzsteuer kosten idente Lebensmittel in \u00d6sterreich im Durchschnitt um rund 23 Prozent mehr als in Deutschland. <\/p><p class=\"\">\u0084Die AK Preisvergleiche zeigen regelm\u00e4\u00dfig einen \u00d6sterreich-Aufschlag. Diese Praxis geh\u00f6rt abgestellt \u0096 daf\u00fcr setzt sich die AK schon seit langem vehement ein \u0096 auch auf EU-Ebene\u0093, sagen die AK Konsument:innensch\u00fctzer. \u0084Darum begr\u00fc\u00dfen wir ausdr\u00fccklich, dass es sowohl im \u00f6sterreichischen Regierungsprogramm als auch in der EU-Binnenmarktstrategie endlich ein Bekenntnis dazu gibt, diesen Aufschlag abzuschaffen und die Konsument:innen in \u00d6sterreich nicht l\u00e4nger zu benachteiligen.\u0093<\/p>\t\t\t\t    <div class=\"art-box main-info bg-greyimg\">  \t        \t         Zum Preismonitor: Die AK hat zwischen 20. und 21. Mai 70 idente Marken-Lebensmittel in den \u00f6sterreichischen Online-Superm\u00e4rkten Billa und Interspar sowie in den deutschen Online-Shops Rewe und Globus erhoben. Alle Preise wurden inklusive Mehrwertsteuer erhoben (\u00d6sterreich 10 bzw. 20 Prozent; Deutschland 7 bzw. 19 Prozent). Die AK hat auch einen Netto-Preisvergleich durchgef\u00fchrt. Aktionen sind ber\u00fccksichtigt, nicht aber Kund:innenkarten-Vorteilspreise oder Mengenrabatte.&nbsp; \t    <\/div>  \t\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/Marken-Lebensmittel.html","publishtimestamp":"1764343408"},{"id":"73225","title":"Wohnen darf kein Luxus sein","teaserText":"Neue Zahlen zeigen: Geldnot bei Wohnkosten nimmt\nzu \u2013 Hilfe bietet Delogierungspr\u00e4vention und Wohnungssicherung.","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_227762852_1920x1080.jpeg","teaserImageAlt":"Junge Frau blickt traurig","teaserImageTitle":"&copy; Paolese, stock.adobe.com","body":"<p class=\"\">Seit M\u00e4rz 2022 konnten 2.300 Wohnungen \u00f6sterreichweit gehalten werden, und somit stehen 5.200 Menschen nicht ohne einem Dach \u00fcber dem Kopf da \u0096 der Wohnschirm sprang ein.&nbsp;<\/p><h2 id=\"heading_Livestream\">Livestream<\/h2><p class=\"\">Wor\u00fcber Mieter:innen klagen und welche hohen volkswirtschaftlichen Folgekosten durch abgewendete Delogierungen gespart werden k\u00f6nnen, dar\u00fcber informierten Thomas Ritt (AK Wien) und Tanja&nbsp;Wehsely (Volkshilfe Wien). Die gesamte Presseunterlage zum Downloaden <a target='_blank' class='' data-gentics-aloha-repository='com.gentics.aloha.GCN.Page' data-gentics-aloha-object-id='10008.83352' href=\"\/interessenvertretung\/meinestadt\/wohnen\/Presseunterlage_20230126.pdf\">finden Sie hier<\/a>.<\/p>                                                                                                                                                                                                                           <div class=\"vimeo-vid\" style='padding:56.25% 0 0 0;position:relative;'>            <iframe src='https:\/\/player.vimeo.com\/video\/790742486' allowfullscreen frameborder='0' style='position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;'><\/iframe>          <\/div>                                                                  <p class=\"\"><br><\/p> \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <h2 id=\"heading_Wohnschirm_aufgespannt__5_200_Menschen_vor_Wohnungslosigkeit_bewahrt\">Wohnschirm: 5.200 Menschen vor Wohnungslosigkeit bewahrt<\/h2>\t\t\t\t    <div class=\"art-box main-info bg-greyimg\">  \t        \t\t        <div class=\"icon-box\">  \t\t            <span class=\"icon2018-info\"><\/span>  \t\t    \t<\/div>  \t\t    \t        Der Wohnschirm ist ein Programm des Sozialministeriums, das von der Volkshilfe abgewickelt wird. Es wurden sieben Millionen Euro ausbezahlt und fast 400 bereits festgelegte Delogierungstermine bundesweit verhindert \u0096 das zeigen die offiziellen Zahlen des Wohnschirms. Die H\u00e4lfte aller betroffenen Haushalte mit Kindern sind Alleinerzieher:innen. Hier geht's zum <a target='_blank' rel='noopener noreferrer' class='' data-gentics-gcn-url='https:\/\/youtube.com\/shorts\/Hte0gNOMdfo?feature=share' href=\"https:\/\/youtube.com\/shorts\/Hte0gNOMdfo?feature=share\">Kurzvideo:\u00a0<\/a><yt-formatted-string class=\"\"><a target='_blank' rel='noopener noreferrer' class='' data-gentics-gcn-url='https:\/\/youtube.com\/shorts\/Hte0gNOMdfo?feature=share' href=\"https:\/\/youtube.com\/shorts\/Hte0gNOMdfo?feature=share\">Mietschulden? So hilft der Wohnschirm!<\/a><\/yt-formatted-string>\t    <\/div>  \t<p class=\"\" style=\"\">Allein bei der AK Wien melden sich 500 Menschen pro Monat in der Wohnrechtsberatung allein wegen der Teuerungen. Sie fragen nach, ob der hohe Mietzins wirklich rechtens ist, melden sich wegen hoher Heizkosten und Zahlungsschwierigkeiten und fragen nach Beihilfen oder F\u00f6rderungen.&nbsp;<\/p><p class=\"\">Die AK hat berechnet: Ist ein:e Mieter:in mit den Mieten von rund 2.500 Euro s\u00e4umig, entstehen gesch\u00e4tzte Gesamtkosten pro Delogierung von 30.900 Euro f\u00fcr Mieter:in, Vermieter:in und Sozialstaat. Eine Delogierung nicht zu verhindern, kostet das Zw\u00f6lffache gegen\u00fcber der \u00dcbernahme der Mietr\u00fcckst\u00e4nde. Aus den Mitteln des Wohnschirms wurden damit bereits Folgekosten von \u00fcber 85 Millionen Euro verhindert. &nbsp;<\/p><h2 id=\"heading_Alleinerzieherin_aus_Tirol_stand_kurz_vor_Delogierung\">Alleinerzieherin aus Tirol stand kurz vor Delogierung<\/h2><p class=\"\" style=\"\">Frau K. aus Tirol ist alleinerziehende Mutter von zwei minderj\u00e4hrigen Kindern. Sie kann nur Teilzeit arbeiten, da sie als Alleinerzieherin die Alleinverantwortung f\u00fcr ihre Kinder tr\u00e4gt. Deshalb ist das Familieneinkommen knapp. Ein Kind entwickelte durch die Pandemie Angstzust\u00e4nde, die Kosten f\u00fcr die Therapie belasteten das Haushaltsbudget. Daher blieben einige Mieten offen. <\/p><p class=\"\" style=\"\">Fr. K. war mit ihrer finanziellen Situation und der Gesundheit ihres Kindes \u00fcberfordert und wandte sich erst einen Tag vor dem R\u00e4umungstermin an die Beratungseinrichtung in Tirol. Binnen weniger Stunden konnte durch die schnelle Intervention der Mitarbeiter:innen der Beratungsstelle und Wohnschirm das Ansuchen bewilligt und somit der R\u00e4umungstermin abgesagt und die Wohnung der alleinerziehenden Mutter gesichert werden. Die Alleinerzieherin wird weiterhin von der Beratungseinrichtung unterst\u00fctzt, ihre finanziellen Anspr\u00fcche geltend zu machen, damit eine nachhaltige Wohnperspektive geschaffen wird.<br><\/p><h2 id=\"heading_Wienerin_mit_Mietzinsrueckstaenden\">Wienerin mit Mietzinsr\u00fcckst\u00e4nden<\/h2><p class=\"\">Frau R. aus Wien war 13 Jahre lang bei einer Firma besch\u00e4ftigt, dann wurde sie aufgrund der Corona-Pandemie gek\u00fcndigt. Dies f\u00fchrte zu einer psychischen Krise, zusammen mit der erheblichen Einkommensminderung kam es deshalb zu Mietzinsr\u00fcckst\u00e4nden. <\/p><p class=\"\">Die zust\u00e4ndige Beratungseinrichtung erstellte mit Fr. R einen Haushaltsplan, um die finanzielle Situation zu stabilisieren und erarbeitete mit ihr weitere Perspektiven. Das Ansuchen bei Wohnschirm wurde rechtzeitig gestellt und bewilligt, um die Festsetzung eines R\u00e4umungstermins zu verhindern. Fr. R. hat einen Umstieg in die Gastronomie vollzogen, durch den neuen Job sind die weiteren Mietzahlungen wieder m\u00f6glich.&nbsp;&nbsp;<\/p><h2 id=\"heading_Unsere_Forderungen\">Unsere Forderungen<\/h2><p class=\"\">Die Politik muss endlich t\u00e4tig werden \u0096 es ist schon f\u00fcnf nach zw\u00f6lf. Wohnen muss billiger werden: Ein Mietdeckel ist n\u00f6tig und zus\u00e4tzlich Sofort-Entlastungen f\u00fcr Mieter:innen, \u00845 aus 45\u0093 Ma\u00dfnahmen aus dem Regierungsprogramm, die sich schnell machen lassen und helfen:<\/p><ul><li>Maklerprovision ist umgesetzt, aber es gibt noch immer Schlupfl\u00f6cher beim Bestellerprinzip<\/li><li class=\"\">Bundesgrundst\u00fccke f\u00fcr den gef\u00f6rderten Wohnbau<\/li><li class=\"\">Wirksame bundesgesetzliche Leerstandsabgabe muss her<\/li><li class=\"\">Kurzzeitvermietungen einschr\u00e4nken <\/li><li class=\"\">Reform des Mietrechts dauert zu lange, gleich geht: Befristungen abschaffen<\/li><\/ul><h2 id=\"heading_Hilfe_bei_Miet__und_Energiekosten_Schulden\">Hilfe bei Miet- und Energiekosten-Schulden<\/h2>\t\t\t\t    <div class=\"art-box main-info bg-greyimg\">  \t        \t\t        <div class=\"icon-box\">  \t\t            <span class=\"icon-tipp\"><\/span>  \t\t    \t<\/div>  \t\t    \t        <ul><li><b>Volkshilfe: F\u00fcr Wien \u0096 Wohndrehscheibe<\/b>, <a  class='' data-gentics-gcn-url='#' href=\"#\" target=\"_blank\">Volkshilfe Wien Wohn &amp; Energie Kompass\u00a0<\/a> <\/li><li class=\"\"><b>Volkshilfe: Bundesweit \u0096 <a  class='' data-gentics-gcn-url='#' href=\"#\" target=\"_blank\">Wohnschirm hilft<\/a>&nbsp;\u0096 <\/b>Bei Miet- und jetzt auch bei Energiekosten-Schulden&nbsp; <\/li><li class=\"\"><a name=\"_Hlk124945687\" data-gentics-gcn-anchor=\"\" target=\"_blank\"><\/a><b>Was tun bei <\/b><a  class='' data-gentics-gcn-url='#' href=\"#\" target=\"_blank\">R\u00fcckstand mit der Energierechnung<\/a><\/li><li class=\"\" style=\"\"><b>Wohnbeihilfe ansuchen<\/b>: In Wien k\u00f6nnen Sie bei der MA 50 Wohnbeihilfe beantragen, wenn Sie ein gewisses Mindesteinkommen haben: Tel.: +43 1 4000-74880, E-Mail: <a target='_blank' rel='noopener noreferrer' class='' data-gentics-gcn-url='mailto:wohnbeihilfe@ma50.wien.gv.at' href=\"mailto:wohnbeihilfe@ma50.wien.gv.at\">wohnbeihilfe@ma50.wien.gv.at<\/a>. <br>In allen anderen Bundesl\u00e4ndern gibt dazu das jeweilige Amt der Landesregierung Auskunft.&nbsp;<\/li><\/ul>\t    <\/div>  \t\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/Wohnen_darf_kein_Luxus_sein.html","publishtimestamp":"1675170141"},{"id":"101175","title":"Plastikkarten-Spesenfalle im Urlaubsparadies!","teaserText":"Wer in ein Nicht-Euro-Land auf Urlaub f\u00e4hrt, zahlt beim Shoppen und Abheben mit Plastikkarte immer drauf.","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_234519829_1920x1080.jpg","teaserImageAlt":"Junge Frau hebt beim Bankomaten Geld ab.","teaserImageTitle":"&copy; franz12, stock.adobe.com","body":"<p class=\"\" style=\"\">Wer in ein Nicht-Euro-Land auf Urlaub f\u00e4hrt, zahlt beim Shoppen und Abheben mit Plastikkarte immer drauf \u0096 auch auf Wechselkurse achten! Allein bis zu 20 Euro Spesen k\u00f6nnen anfallen, wenn man etwa in der T\u00fcrkei 400 Euro mit der Kreditkarte abhebt. In Euro-L\u00e4ndern am besten zur Bankomatkarte greifen. Achtung, wenn der Geldausgabeautomat von einer bankunabh\u00e4ngigen Firma betrieben wird, k\u00f6nnen Extraspesen bis zu zehn Euro drohen. Das zeigt ein aktueller AK Test bei vier Kreditkartenfirmen, Prepaid- und Debitkarten. &nbsp;<\/p> \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\"><h2 id=\"heading_Urlaub_in_Italien__Spanien___Co_\">Urlaub in Italien, Spanien &amp; Co.<\/h2><p class=\"\">Mit der Debitkarte, umgangssprachlich Bankomatkarte, fallen im Inland und Euro-Raum keine Spesen an. Es k\u00f6nnen aber \u0096 je nach Girokontomodell \u0096 Buchungszeilenentgelte verrechnet werden (im Schnitt 34 Cent je Buchung). Und: Anbieter von eigenen Bankomatbetreibergesellschaften \u0096 zum Beispiel in Kroatien und Deutschland \u0096 k\u00f6nnen Extraspesen bis zu zehn Euro f\u00fcrs Abheben verlangen. \u0084Bei Kreditkarten gibt es keine Spesen beim Zahlen in Euro-Urlaubsl\u00e4ndern, aber beim Geldabheben \u0096 das kommt teuer: drei bis 3,3 Prozent, mindestens 2,50 bis vier Euro\u0093, wissen die AK Konsument:innenexperten.&nbsp;&nbsp;<\/p><h2 id=\"heading_Urlaub_in_Tuerkei__Grossbritannien___Co_\">Urlaub in T\u00fcrkei, Gro\u00dfbritannien &amp; Co.<\/h2><p class=\"\">\u0084In Nicht-Euro-L\u00e4ndern zahlen Konsument:innen beim Bezahlen oder Abheben immer Spesen\u0093, warnt Kollmann. Mit Bankomatkarte kostet Bezahlen im Schnitt 0,75 Prozent plus 1,09 Euro, das Abheben 0,75 Prozent plus 1,82 Euro. Mit Kreditkarte fallen beim Einkauf 1,65 Prozent bis zwei Prozent, beim Abheben drei bis 3,3 Prozent (mindestens 2,50 bis vier Euro) plus Manipulationsgeb\u00fchren von bis zu zwei Prozent an. Auch im Inland und Euro-L\u00e4ndern kostet Abheben mit Kreditkarte: drei bis 3,3 Prozent, mindestens 2,50 bis vier Euro. Achtung bei dynamischer W\u00e4hrungsumrechnung \u0096 beim Abheben wird in Landesw\u00e4hrung ausbezahlt, aber sofort in Euro umgerechnet. Hier drohen schlechter Wechselkurs und zus\u00e4tzliche Spesen. <\/p><p class=\"\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\"><\/p><h2 id=\"heading_Tuerkei___Co___Kartenzahlung_kostet___f_r_400_Euro_Abhebung_bis_zu_20_Euro_\">T\u00fcrkei: Kartenzahlung kostet \u0096 f\u00fcr 400 Euro Abhebung bis zu 20 Euro<\/h2><p class=\"\">ohne Kursdifferenzen<\/p><table class=\"table table-striped\" data-tid=\"t1751532383498\"><tbody><tr><td style=\"\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">Kreditkarte<\/td><td style=\"\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">Abheben<\/td><td style=\"\">18,60 (card complete\/Diners) - 20,00 € (American Express)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/td><\/tr><tr><td style=\"\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">Debitkarte<\/td><td style=\"\"> Abheben <\/td><td style=\"\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">4,82<sup>1)<\/sup> -&nbsp; 6,16 € (Erste Bank)<\/td><\/tr><tr><td style=\"\"> Kreditkarte <\/td><td style=\"\"> Zahlen <\/td><td style=\"\"> 6,60 (card complete\/Diners\/PayLife)- 8,00 € (American E.)&nbsp;&nbsp; <\/td><\/tr><tr><td style=\"\"> Debitkarte <\/td><td style=\"\">Bezahlen<\/td><td style=\"\">&nbsp; 4,09<sup>2)<\/sup>&nbsp;- 5,50 € (RLB N\u00d6-Wien) <\/td><\/tr><\/tbody><\/table><div class=\"no-more-tables\" id=\"tr-t1751532383498\" contenteditable=\"false\"><\/div><p class=\"\" style=\"\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\"><\/p><p class=\"\">1) BAWAG PSK, easybank, Hypo N\u00d6, Oberbank, Volksbank Wien; 2) Erste Bank, BAWAG PSK, easybank, Hypo N\u00d6, Oberbank, Volksbank Wien<\/p><p class=\"\">Card complete und PayLife bieten auch Prepaid-Karten an, also Kreditkarten, auf die man Guthaben aufbuchen kann. Die Spesen sind \u00e4hnlich wie bei herk\u00f6mmlichen Kreditkarten. <\/p>\t\t\t\t    <div class=\"art-box main-info bg-greyimg\">  \t        \t        <meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\"><h2 id=\"heading_Abheben_oder_Zahlen_mit_Plastikarte___das_sollten_Sie_wissen\">Abheben oder Zahlen mit Plastikarte \u0096 das sollten Sie wissen&nbsp;<\/h2><ul><li>Schauen Sie auf Spesen, auch Mindestspesen. Abheben von kleinen Betr\u00e4gen k\u00f6nnte unrentabel sein.<\/li><li class=\"\">Achten Sie in Nicht-Euro-L\u00e4ndern beim Geldausgabeautomaten auf Spesen und Wechselkurs, gegebenenfalls abbrechen. <\/li><li class=\"\">Bargeld abheben mit Kreditkarte ist auch in Euro-L\u00e4ndern immer teuer. <\/li><\/ul>\t    <\/div>  \t<p class=\"\" style=\"\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\"><\/p><p class=\"\">Zum Monitor: Die AK hat Jahresgeb\u00fchren und anfallende Transaktionskosten (auch f\u00fcr Prepaid-Karten) bei vier Kreditkartenmarken (American Express, card complete, PayLife, Diners Club) f\u00fcr neu abgeschlossene Vertr\u00e4ge und f\u00fcr Debitkarten bei neun Banken im Mai erhoben.&nbsp;<\/p>\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/Spesenfalle-Urlaubsgeld-.html","publishtimestamp":"1755069048"},{"id":"81060","title":"Familienpolitik \u00e0 la 50er Jahre stoppen!","teaserText":"Die im\nNationalrat beschlossene Gesetzes\u00e4nderung legt Eltern neue Stolpersteine in den\nWeg, anstatt die Flexibilit\u00e4t f\u00fcr Familien zu verbessern.","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_109659123_1920x1080.jpeg","teaserImageAlt":"Familie schaut sich den Sonnenuntergang an","teaserImageTitle":"&copy; Konstantin Yuganov, stock.adobe.com","body":"<p class=\"\">\u0084Die EU-Mitgliedsstaaten haben gemeinsam eine Vereinbarkeitsrichtlinie beschlossen. Die Umsetzung in \u00d6sterreich hinkt. Die Bundesregierung hat wieder eine Chance verpasst, die partnerschaftliche Teilung der Kindererziehung voranzutreiben\u0093, sagt AK Pr\u00e4sidentin Renate Anderl. Dabei w\u00e4re es h\u00f6chst an der Zeit, Schritte zu setzen, zumal Frauen laut Daten des <a target='_blank' class='' data-gentics-aloha-repository='com.gentics.aloha.GCN.Page' data-gentics-aloha-object-id='10008.121091' href=\"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/interessenvertretung\/arbeitundsoziales\/familie\/Wiedereinstiegsmonitoring_2024.pdf\">AK Wiedereinstiegsmonitorings<\/a> nach der Geburt eines Kindes wieder l\u00e4nger zu Hause bleiben und gleichzeitig die V\u00e4terbeteiligung r\u00fcckl\u00e4ufig ist.&nbsp;<\/p><h2 id=\"heading_Neue_Stolpersteine_fuer_Eltern\">Neue Stolpersteine f\u00fcr Eltern<br style=\"\"><\/h2><p class=\"\">Die am 20.9.2023 im Nationalrat beschlossene Gesetzes\u00e4nderung legt Eltern neue Stolpersteine in den Weg, anstatt die Flexibilit\u00e4t f\u00fcr Familien zu verbessern. So ist eine Karenzzeit von 24 Monaten in Zukunft nur dann m\u00f6glich, wenn zwei Monate der Vater \u00fcbernimmt. Sollte der Vater diese nicht in Anspruch nehmen, wird es erneut problematisch. <\/p><p class=\"\">Dazu Anderl: \u0084Denn vor allem im l\u00e4ndlichen Raum fehlen Betreuungspl\u00e4tze f\u00fcr Kinder unter zwei Jahren. Somit wird der Berufseinstieg der M\u00fctter weiter erschwert.\u0093 Zudem ist nicht zu erwarten, dass durch diese Ma\u00dfnahmen die V\u00e4terbeteiligung steigt.&nbsp;<\/p><h2 id=\"heading_Neue_Huerden_statt_Erleichterung\">Neue H\u00fcrden statt Erleichterung<\/h2><p class=\"\">Weiters bringt die Neuregelung der Elternteilzeit viele Komplikationen mit sich. Zwar erscheint die Erweiterung auf das achte Lebensjahr des Kindes auf den ersten Blick positiv, der Teufel steckt aber wie immer im Detail. <\/p><p class=\"\">Denn die Elternteilzeit selbst ist nur h\u00f6chstens sieben Jahre m\u00f6glich, Besch\u00e4ftigungsverbot und Karenz m\u00fcssen abgezogen werden. \u0084Eltern m\u00fcssen also in Zukunft m\u00fchsam herumrechnen, bis wann sie Elternteilzeit in Anspruch nehmen k\u00f6nnen \u0096 also neue H\u00fcrden statt Erleichterung.\u0093&nbsp;<\/p><h2 id=\"heading_Vaeterbeteiligung_sinkt_kontinuierlich\">V\u00e4terbeteiligung sinkt&nbsp;kontinuierlich&nbsp;<br style=\"\"><\/h2><p class=\"\">Dabei w\u00e4re eine Verbesserung der partnerschaftlichen Teilung der Kindererziehung dringend notwendig. Denn wie Daten des AK Wiedereinstiegsmonitorings zeigen, lag beim 2. Geburtstag des Kindes die Wiedereinstiegsquote bei Frauen mit Geburten im vierten Quartal 2018 um drei Prozentpunkte unter jenen des vierten Quartals 2017.<\/p> \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <p style=\"\">\u0084Frauen bleiben also wieder l\u00e4nger zu Hause und steigen dann versp\u00e4tet in den Job ein \u0096 mit allen negativen Konsequenzen von weniger Einkommen, geringeren Karrierechancen bis zu weniger Pension\u0093, so die AK Pr\u00e4sidentin. Zudem zeigt die Erhebung auch, dass die V\u00e4terbeteiligung seit 2017 kontinuierlich sinkt. Mittlerweile ist der Anteil der M\u00e4nner, die Kinderbetreuungsgeld beziehen, mit rund 14 Prozent wieder auf das Niveau von 2012 zur\u00fcckgefallen.&nbsp;<\/p><h2 id=\"heading__heading_Partnerschaftlichkeit_fuer_die_ZukunftPartnerschaftlichkeit_fuer_die_Zukunft\">Partnerschaftlichkeit f\u00fcr die Zukunft&nbsp;<br style=\"\"><\/h2><p class=\"\">\u0084Der Zug bei der partnerschaftlichen Aufteilung der Kinderbetreuung f\u00e4hrt in die falsche Richtung. Und jetzt werden die Weichen erneut falsch gestellt. Eltern brauchen dringend Vereinfachungen und V\u00e4ter die richtigen Anreize, damit wir nicht in die Familienpolitik der 50er Jahre zur\u00fcckgehen, sondern die Partnerschaftlichkeit f\u00fcr die Zukunft f\u00f6rdern\u0093, schlie\u00dft Anderl.&nbsp;&nbsp;<\/p>\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/Familienpolitik-a-la-50er-Jahre-stoppen.html","publishtimestamp":"1726819536"},{"id":"73612","title":"Sozialleistungen k\u00fcrzen bei Teilzeit indiskutabel","teaserText":"Wenig Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den j\u00fcngsten Vorsto\u00df von Minister Kocher, die Sozialleistungen f\u00fcr Teilzeitbesch\u00e4ftigte zu k\u00fcrzen, zeigt AK Pr\u00e4sidentin Anderl.","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_407389397_1920x1080.jpeg","teaserImageAlt":"Junge Verk&auml;uferin im Supermarkt","teaserImageTitle":"&copy; Jacob Lund, stock.adobe.com","body":"<p class=\"\">Wenig Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den j\u00fcngsten Vorsto\u00df von Minister Kocher, die Sozialleistungen f\u00fcr Teilzeitbesch\u00e4ftigte zu k\u00fcrzen, zeigt AK Pr\u00e4sidentin Renate Anderl.<\/p> \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <h2 id=\"heading_Kocher_Ideen_zur_Teilzeit_wuerden_Frauen_extrem_benachteiligen\">Kocher-Ideen zur Teilzeit w\u00fcrden Frauen extrem benachteiligen<\/h2><p class=\"\" style=\"\">\u0084Die Aussage von Arbeitsminister Kocher, die Sozialleistungen bei Teilzeit verk\u00fcrzen zu wollen, bestraft Frauen nur noch mehr daf\u00fcr, dass sie unsere Kinder gro\u00dfziehen und den gr\u00f6\u00dften Teil der Pflege unserer Angeh\u00f6rigen \u00fcbernehmen. Acht von zehn Teilzeitbesch\u00e4ftigten sind Frauen. Schon jetzt bekommen Frauen 40 Prozent weniger Pension und erhalten aufgrund geringerer Einkommen auch weniger Sozialversicherungsleistungen.\u0093<br style=\"\"><\/p><p class=\"\">Deshalb stellt sich die Frage, von welchen anderen Sozialleistungen Minister Kocher hier genau spricht: \u0084Will der Minister die H\u00f6he der Familienbeihilfe vom Arbeitszeitausma\u00df der Eltern abh\u00e4ngig machen oder was ist hier geplant? Diese Leistungen geb\u00fchren ja unabh\u00e4ngig vom Einkommen.\u0093&nbsp;<\/p><p class=\"\">Auch unverst\u00e4ndlich findet Anderl Kochers Kritik daran, dass \u00e4ltere Arbeitnehmer:innen oft besser verdienen: \u0084Minister Kocher will, dass die Menschen m\u00f6glichst viel und lange arbeiten \u0096 anderseits stellt er infrage, dass sich berufliche Erfahrung auf das Einkommen auswirkt \u0096 das ist schon etwas widerspr\u00fcchlich\u0093, so Anderl.&nbsp;<\/p><h2 id=\"heading_Gute_Rezepte__um_den_steigenden_Bedarf_an_Arbeitskraeften_zu_decken\">Gute Rezepte, um den steigenden Bedarf an Arbeitskr\u00e4ften zu decken<br><\/h2><p class=\"\">Gute Rezepte, um den steigenden Bedarf an Arbeitskr\u00e4ften zu decken sind gute, gesunde Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung, ein fl\u00e4chendeckender Ausbau der Kinderbetreuung und Qualifizierungsma\u00dfnahmen.&nbsp;<\/p>\t\t\t\t    <div class=\"art-box main-info bg-greyimg\">  \t        \t\t        <div class=\"icon-box\">  \t\t            <span class=\"icon-zitat\"><\/span>  \t\t    \t<\/div>  \t\t    \t        \u0084Das K\u00fcrzen von Sozialleistungen ist weder durchdacht noch zielf\u00fchrend und w\u00fcrde tausende Frauen und ihre Kinder daf\u00fcr bestrafen, unbezahlte Betreuungsarbeit f\u00fcr die Gesellschaft zu leisten. Es steht auch in v\u00f6lligem Widerspruch zum Ziel der Bundesregierung, die Armut im Land zu halbieren \u0096 das Gegenteil wird passieren.\u0093\t    <\/div>  \t\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/Kuerzung_von_Sozialleistungen_bei_Teilzeit_indiskutabel.html","publishtimestamp":"1676461165"},{"id":"76176","title":"Tipps rund um Praktikum und Ferialjob","teaserText":"27 Prozent aller Wiener Sch\u00fcler:innen jobben in den Ferien, darunter 10.000 Pflichtpraktikant:innen.","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_164072865_Pflichtpraktikum_mariesacha.jpg","teaserImageAlt":"Pflichtpraktikum","teaserImageTitle":"Sch&uuml;lerin absolviert Praktikum im B&uuml;ro &copy; mariesacha, stock.adobe.com","body":"<p style=\"\">Ferialjobs und (Pflicht-)praktika sind f\u00fcr tausende Sch\u00fcler:innen der erste Ber\u00fchrungspunkt mit der Berufswelt. Vieles ist neu, auch das Arbeitsrecht. Das Informationsbed\u00fcrfnis ist gro\u00df, wie auch eine Studie des \u00d6sterreichischen Instituts f\u00fcr Bildungsforschung f\u00fcr Bildungsforschung im Auftrag der AK gezeigt hat: 89 Prozent aller Sch\u00fcler:innen m\u00f6chten \u00fcber ihre Rechte in (Pflicht-)Praktikum, Ferial- und Gelegenheitsjob informiert werden. Aber nur 11 Prozent sagen, sie haben alle ben\u00f6tigten Informationen.<br style=\"\"><\/p> \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <h3 id=\"heading_Die_drei_wichtigsten_Tipps_vor_Antritt_von_Pflichtpraktikum__Praktikum_und_Ferialjob_\">Die drei wichtigsten Tipps vor Antritt von Pflichtpraktikum, Praktikum und Ferialjob:&nbsp;<\/h3><p class=\"\" style=\"\"><b>1. Arbeitsvertrag schriftlich abschlie\u00dfen und vor Unterschrift pr\u00fcfen lassen!<br><\/b>Genaue T\u00e4tigkeit, Beginn und Ende der Besch\u00e4ftigung, Arbeitszeit, Entlohnung, eventuell Kost und Quartier in einem Arbeitsvertrag schriftlich vereinbaren sowie die Kollektivvertrags-Zugeh\u00f6rigkeit des Betriebes abkl\u00e4ren. Den Arbeitsvertrag vor Unterschrift bei der AK pr\u00fcfen lassen!&nbsp;<\/p><p class=\"\">Die meisten (Pflicht-)praktikant:innen befinden sich in einem befristeten Arbeitsverh\u00e4ltnis. Es gelten dieselben Spielregeln, wie f\u00fcr alle anderen Arbeitnehmer:innen, d.h.&nbsp; Bezahlung nach Kollektivvertrag oder Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. In Ausnahmef\u00e4llen kommt kein Kollektivvertrag zur Anwendung. Dann ist die Entlohnung gesondert zu vereinbaren. Dasselbe gilt f\u00fcr Ferial:joberinnen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\t\t\t\t    <div class=\"art-box main-info bg-greyimg\">  \t        \t\t        <div class=\"icon-box\">  \t\t            <span class=\"icon-contact\"><\/span>  \t\t    \t<\/div>  \t\t    \t        Bei Unklarheiten <a target='_blank' rel='noopener noreferrer' class='' data-gentics-aloha-repository='com.gentics.aloha.GCN.Page' data-gentics-aloha-object-id='10007.28679' href=\"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/ueberuns\/kontakt\/index.html\">hilft dir deine AK<\/a>!&nbsp;\t    <\/div>  \t<p class=\"\" style=\"\"><b>2. \u00dcberstunden f\u00fcr Jugendliche unter 18 Jahren sind nicht erlaubt!<\/b> <br>Jugendliche haben t\u00e4glich Anspruch auf eine Ruhepause von mindestens einer halben Stunde, wenn die Gesamtdauer der t\u00e4glichen Arbeitszeit mehr als 4,5 Stunden betr\u00e4gt. Arbeitszeiten unbedingt mitschreiben und gut dokumentieren (Wann habe ich angefangen? Wann habe ich aufgeh\u00f6rt? Von wann bis wann habe ich Pause gemacht?).&nbsp;<\/p><p class=\"\" style=\"\"><b>3. Kein Pflichtpraktikum gefunden?<br><\/b>Die Suche dokumentieren (z.B. Suche in Jobb\u00f6rsen, abgeschickte Bewerbungsschreiben, Vorstellungsgespr\u00e4che etc.)! Wer jetzt noch keine Stelle hat, sollte m\u00f6glichst rasch mit den zust\u00e4ndigen Lehrer:innen sprechen. Wenn sie \u0096 vor allem mithilfe deiner Dokumentation \u0096 feststellen, dass du wirklich intensiv gesucht hast und du trotzdem nichts finden konntest, kann die Verpflichtung im Einzelfall auch entfallen.<\/p>\t\t\t\t    <div class=\"art-box main-info bg-greyimg\">  \t        \t\t        <div class=\"icon-box\">  \t\t            <span class=\"icon-tipp\"><\/span>  \t\t    \t<\/div>  \t\t    \t        <p class=\"\" style=\"\">Mehr Informationen findest du hier: <a target='_blank' rel='noopener noreferrer' class='' data-gentics-gcn-url='https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/ferienjobundpraktikum' href=\"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/ferienjobundpraktikum\">Ferialjob &amp; Pflichtpraktikum<\/a>.<br style=\"\"><\/p>\t    <\/div>  \t<p class=\"\" style=\"\"><br><\/p>\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/Tipps_rund_um_Praktikum_und_Ferialjob.html","publishtimestamp":"1758112691"},{"id":"79086","title":"Klimakrise heizt den Arbeitsmarkt an","teaserText":"Die AK fordert, dass das Potential an qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften genutzt wird und Unternehmen bei Weiterbildungen in die Pflicht genommen werden.","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_113626635_ArbeitenBeiHitze_-juefraphoto.jpg","teaserImageAlt":"Arbeiten bei Hitze","teaserImageTitle":"Maurer trinkt aus Wasserflasche &copy;  juefraphoto, stock.adobe.com","body":"<p class=\"\">\u0084Arbeitnehmer:innen in \u00d6sterreich sind schon jetzt massiv von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen\u0093, sagt Renate Anderl, Pr\u00e4sidentin der Arbeiterkammer. Extremwetterereignisse wie die Starkregen und \u00dcberschwemmungen, aber auch Hitzewellen, D\u00fcrren und St\u00fcrme machen den Arbeitnehmer:innen zu schaffen. \u0084Gleichzeitig ben\u00f6tigen wir f\u00fcr notwendige klimapolitische Ma\u00dfnahmen wie thermische Geb\u00e4udesanierung, Austausch von \u00d6l- und Gasheizungen oder Ausbau des \u00f6ffentlichen Verkehrs jede Menge qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte\u0093, so Renate Anderl.&nbsp;<\/p> \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <h2 id=\"heading_Ueberqualifizierte_Hilfskraefte\">\u00dcberqualifizierte Hilfskr\u00e4fte<\/h2><p class=\"\">Zus\u00e4tzlich zeigen die aktuellen Arbeitsmarktzahlen, dass es immer noch 307.732&nbsp; Personen gibt, die Arbeit suchen. Schwer nachvollziehbar bleibt das st\u00e4ndige Wehklagen der Wirtschaft nach fehlenden Arbeits- und Fachkr\u00e4ften. Eine aktuelle WIFO-Analyse der Besch\u00e4ftigungstrends zeigt au\u00dferdem, dass mehr als die H\u00e4lfte (59,8 %) jener Personen, die 2021 als Hilfsarbeitskr\u00e4fte t\u00e4tig waren, daf\u00fcr \u00fcberqualifiziert sind: Sie besitzen einen Lehrabschluss, einen BHS- oder AHS-Abschluss oder sind Absolvent:innen von FH und Uni. Ihre dort erworbenen Kompetenzen k\u00f6nnen sie jedoch nicht einsetzen. Erkl\u00e4ren l\u00e4sst sich das unter anderem durch das Nicht-Anerkennen bzw. die langwierigen b\u00fcrokratischen Vorg\u00e4nge bei der Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschl\u00fcssen. \u0084Wir haben ein Potenzial an qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften, nutzen es aber nicht\u0093, sagt Renate Anderl.&nbsp;<\/p><h2 id=\"heading_Unternehmen_haben_Verantwortung_bei_Aus__und_Weiterbildungen\">Unternehmen haben Verantwortung bei Aus- und Weiterbildungen<b> <\/b><\/h2><p class=\"\">Diese Arbeitnehmer:innen w\u00e4ren auch zentral f\u00fcr den Ausbau von erneuerbaren Energien \u0096 das ist aufgrund der steigenden Energiekosten dringend notwendig. Doch auch hier gilt: Umsetzen k\u00f6nnen das nur gut ausgebildete Arbeitnehmer:innen. \u0084Die Verantwortung f\u00fcr Aus- und Weiterbildung kann nicht nur bei den Besch\u00e4ftigten selbst liegen. Unternehmen m\u00fcssen ihren Beitrag dazu leisten und Mitarbeiter:innen Qualifizierung erm\u00f6glichen, anstatt die Kosten daf\u00fcr an die Allgemeinheit auszulagern\u0093, so Anderl. Au\u00dferdem brauchen Arbeitssuchende bessere M\u00f6glichkeiten, um ben\u00f6tigte Qualifikationen zu erwerben.&nbsp;<\/p><h2 id=\"heading_Unsere_Forderungen\">Unsere Forderungen<\/h2>\t\t\t\t    <div class=\"art-box main-info bg-greyimg\">  \t        \t\t        <div class=\"icon-box\">  \t\t            <span class=\"icon2019-rufzeichen\"><\/span>  \t\t    \t<\/div>  \t\t    \t        <p class=\"\">Die AK fordert deshalb eine klimafitte und sozial gerechte Arbeitsmarktpolitik, die sich auch in der strategischen Ausrichtung des Arbeitsmarktservice niederschl\u00e4gt:&nbsp;<br><\/p><ul><li>Die arbeitsmarktpolitische Strategie muss auf Aus- und Weiterbildungen in zukunftsf\u00e4higen und \u00f6kologisch nachhaltigen Besch\u00e4ftigungen fokussieren.<\/li><li>Existenzsichernde Qualifizierungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Besch\u00e4ftigte und Arbeitssuchende m\u00fcssen ausgebaut werden<\/li><li>Um eine soziale und \u00f6kologische Arbeitsmarktpolitik f\u00fcr die Zukunft umzusetzen, ist eine langfristige Ausstattung des AMS mit ausreichenden finanziellen und personellen Ressourcen notwendig.<\/li><li>Die Politik muss eine klimasch\u00fctzende Wirtschafts- und Industriepolitik umsetzen, nach denen sich Unternehmen sich und ihr Personal ausrichten k\u00f6nnen.<\/li><\/ul>\t    <\/div>  \t<p class=\"\" style=\"\"><br><\/p>\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/Klimakrise-heizt-den-Arbeitsmarkt-an.html","publishtimestamp":"1688390767"},{"id":"79117","title":"Pensionen: Hunderttausenden drohen K\u00fcrzungen","teaserText":"Der Zeitpunkt des Pensionsantritts entscheidet in den n\u00e4chsten Jahren dar\u00fcber, ob man lebenslang mehrere zigtausend Euro verliert .","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_142490920_Handwerker_RobertKneschke.jpg","teaserImageAlt":"&Auml;lterer Handwerker mit Schutzhelm","teaserImageTitle":"&Auml;lterer Handwerker mit Schutzhelm &copy; Robert Kneschke , stock.adobe.com","body":"<p class=\"\">Die AK warnt vor drohenden massiven Pensionsverlusten, insbesondere f\u00fcr Pensionsantritte 2024 und 2025 wegen stark verz\u00f6gerter Teuerungsanpassungen. F\u00fcr rund 300.000 Betroffene wird es zu unhaltbaren lebenslangen K\u00fcrzungen von bis zu zehntausenden Euro kommen, nur weil sie im \u0084falschen\u0093 Jahr das Pensionsalter erreichen. \u0084Die Regierung muss jetzt eine Schutzklausel bei der Pensionsberechnung einziehen, um die K\u00fcrzungen abzufangen\u0093, fordert Sybille Pirklbauer, AK Sozialpolitikleiterin. \u0084Das geht schnell, ganz einfach und ist effektiv!\u0093<\/p> \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <h2 id=\"heading_Ein_Beispiel_von_vielen\">Ein Beispiel von vielen<br style=\"\"><\/h2><p class=\"\">Zwillinge, nur wenige Minuten sp\u00e4ter als ihre Schwester geboren \u0096 Pensionsverlust von zigtausenden Euro<b> <\/b><\/p><p class=\"\">Paula und Anna D. sind Zwillinge. Paula kam am 1.12.1963 knapp vor Mitternacht zur Welt, ihre Schwester Anna erst einige Minuten danach am 2.12.1963. Beide begannen am gleichen Tag in derselben Firma, arbeiten mit dem gleichen Gehalt gut 40 Jahre bis zu ihrer Pensionierung. Paula kann schon am 1.12.2023 in Pension gehen, Anna muss einen Monat&nbsp;l\u00e4nger arbeiten, weil sie erst am 2.12. und nicht am 1.12.1963 auf die Welt kam.<\/p><p class=\"\">Anna wird also erst am 1.1.2024 ihre Pension antreten. Da sie einen Monat l\u00e4nger einzahlt, w\u00fcrde sie sich auch ein bisschen mehr Pension als ihre Schwester erwarten. Das wird\u0092s nicht spielen: Im Gegenteil \u0096 ihre Pension w\u00fcrde ab J\u00e4nner 2024 monatlich um rund 120 Euro geringer ausfallen als die ihrer Schwester. Das sind fast 1.700 Euro weniger im Jahr, \u00fcber die gesamte voraussichtliche weitere Pensionsbezugsdauer aufgerechnet mehr als 43.000 Euro Pensionsverlust! Wie kann das sein?<\/p><h2 id=\"heading_Aufwertung_verzoegert\">Aufwertung verz\u00f6gert<br style=\"\"><\/h2><p class=\"\">Der Grund ist die verz\u00f6gerte Aufwertung im Pensionskonto. Die bereits erworbenen Pensionsanspr\u00fcche werden j\u00e4hrlich mit der Lohnentwicklung aufgewertet und damit ihr Wert gesichert. Wie sich die L\u00f6hne entwickelt haben, wei\u00df man aber erst im Nachhinein. Daher kann diese Aufwertung nur mit einer gewissen Verz\u00f6gerung erfolgen. Konkret wird die Steigerung vom dritt- zum zweitvorangegangenen Kalenderjahr herzangezogen. Das ist kein Problem, solange die durchschnittliche Einkommensentwicklung relativ gleichm\u00e4\u00dfig ist. <\/p><p class=\"\">Nun haben die Gewerkschaften vor dem Hintergrund der sehr hohen Inflation hohe Lohnabschl\u00fcsse erk\u00e4mpft, die aber erst versp\u00e4tet bei der Pensionsaufwertung Niederschlag finden k\u00f6nnen. Das bedeutet: Wer 2024 und 2025 seine Pension antritt, hat bitterste Verluste \u0096 ein Leben lang! Nachdem diese K\u00fcrzungseffekte bereits heuer zu wirken beginnen, sind von den drohenden Verlusten rund 300.000 Personen betroffen, rund&nbsp; 200.000 davon \u0096 die in den n\u00e4chsten beiden Jahren in Pension gehen \u0096 massiv.<\/p><h2 id=\"heading_Politik_muss_schnell_handeln\">Politik muss schnell handeln<\/h2><p class=\"\" style=\"\">Pirklbauer: \u0084Diese unvertretbaren K\u00fcrzungen sind die Konsequenz daraus, dass bei der Umsetzung des Pensionskontos offensichtlich nicht bedacht wurde, dass Inflationsschocks jederzeit m\u00f6glich sind. Die Politik muss rasch handeln und eine Schutzklausel schaffen, die eine Aufwertung zumindest in H\u00f6he der Inflation garantiert. Das ist einfach und dringend n\u00f6tig, ansonsten rasseln die Pensionen f\u00fcr bestimmte Jahrg\u00e4nge runter \u0096 lebenslang!\u0093 <\/p><p class=\"\" style=\"\">Konkret braucht es eine Erg\u00e4nzung bei der Pensionsberechnung, die jeweils in den beiden Jahren vor Pensionsantritt, also f\u00fcr die Verz\u00f6gerungsdauer, eine Aufwertung des Pensionskontos zumindest in H\u00f6he der Inflation (genauer: des Faktors mit dem die laufenden Pensionen angepasst werden) r\u00fcckwirkend ab 2023 gew\u00e4hrleistet. \u0084Das geht schnell, einfach und ist effektiv. Mit dieser Schutzklausel wird sichergestellt, dass bereits erworbene Pensionsanspr\u00fcche nicht entwertet und die Pensionen in angemessener H\u00f6he gesichert werden\u0093, erkl\u00e4rt Pirklbauer.<br style=\"\"><\/p>\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/Pensionen-Kuerzungen-drohen.html","publishtimestamp":"1688475644"},{"id":"104062","title":"Schutzklausel auch f\u00fcr Pensionsantritte 2025","teaserText":"Diese Regelung bietet jenen, die 2025 ihre Pension antreten, den Schutz vor den negativen Auswirkungen der hohen Inflation der vergangenen 24 Monate.","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_55955305_1920x1080.jpg","teaserImageAlt":"Pensionistin im Herbstlaub","teaserImageTitle":"&copy;  drubig-photo, stock.adobe.com","body":"Am Mittwoch, den 18.9.2024, hat der \u00f6sterreichische Nationalrat die von der Arbeiterkammer (AK) und dem \u00d6sterreichischen Gewerkschaftsbund (\u00d6GB) geforderte Schutzklausel f\u00fcr Pensionsantritte im Jahr 2025 verabschiedet. Diese Regelung bietet jenen, die 2025 ihre Pension antreten, den dringend ben\u00f6tigten Schutz vor den negativen Auswirkungen der hohen Inflation der vergangenen 24 Monate.&nbsp; \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <h2 id=\"heading_Druck_hat_gewirkt_\" style=\"\">  Druck hat gewirkt<br style=\"\"><\/h2><p>\u0084Unser gewerkschaftlicher Druck hat gewirkt\u0093, sagt Korinna Schumann, Vizepr\u00e4sidentin und Frauenvorsitzende des \u00d6GB. \u0084Wir sollten froh sein, dass Menschen ihren Pensionsantritt aufschieben. Es ist das einzig Richtige, dass sie die Teuerung der vergangenen 24 Minute ausgeglichen bekommen.\u0093 Immerhin habe die Regierung die Teuerung durchrauschen lassen, betont Schumann weiter. \u0084H\u00e4tte die Regierung in die Preise eingegriffen, wie von \u00d6GB und AK gefordert, w\u00e4ren die Inflationsraten so nie passiert\u0093, kritisiert die Gewerkschafterin.&nbsp;<\/p><p>Neben der durchgesetzten Schutzklausel wurde am 18.9.2024 die Aussetzung der aliquoten Pensionsanpassung f\u00fcr Pensionsantritte 2025 beschlossen. \u0084Je sp\u00e4ter im Kalenderjahr 2025 man die Pension antritt, desto niedriger w\u00e4re die Pensionserh\u00f6hung, die jedes Jahr die Teuerung ausgleichen soll, ausgefallen. Mit dem Aussetzen der Aliquotierung ist diese Gefahr zu mindestens f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr gebannt\u0093, erkl\u00e4rt Ines Stilling, AK Bereichsleiterin f\u00fcr Soziales.&nbsp;&nbsp;<\/p><h2 id=\"heading_Aliquotierung_fuehrt_zu_voellig_falschen_Anreizen\"> Aliquotierung f\u00fchrt zu falschen Anreizen <br style=\"\"><\/h2><p>Die Aliquotierung f\u00fchrt zu v\u00f6llig falschen Anreizen f\u00fcr einen m\u00f6glichst fr\u00fchen Pensionsantritt. Denn ein sp\u00e4terer Pensionsantritt im Kalenderjahr wird durch dauerhafte Pensionsk\u00fcrzungen bestraft. Durch die Aliquotierung werden Menschen also dazu gedr\u00e4ngt, ihre Pension m\u00f6glichst rasch anzutreten. \u0084Das ist absurd und kontraproduktiv, vor allem auch angesichts der aktuellen Diskussionen, wie man Arbeitnehmer:innen l\u00e4nger im Beruf halten kann\u0093, fordern Schumann und Stilling die generelle Abschaffung der Aliquotierung.&nbsp;<\/p>\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/Schutzklausel-fuer-Pensionsantritte-2025.html","publishtimestamp":"1726824758"},{"id":"75412","title":"47 Millionen unbezahlte Mehr- und \u00dcberstunden","teaserText":"2022 haben die Betriebe den Arbeitnehmer:innen 47 Millionen Mehr- und \u00dcberstunden weder mit Geld noch mit Zeitausgleich abgegolten.","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_559815734_1920x1080.jpeg","teaserImageAlt":"Junger Mitarbeiter schreibt am Laptop sp&auml;t in der Nacht.","teaserImageTitle":"&copy; Arsenii, stock.adobe.com","body":"<p class=\"\">2022 haben die Betriebe den Arbeitnehmer:innen 47 Millionen Mehr- und \u00dcberstunden weder mit Geld noch mit Zeitausgleich abgegolten. Die aktuelle Sonderauswertung der Statistik Austria f\u00fcr die AK Wien ergibt somit eine starke Steigerung gegen\u00fcber dem Durchschnitt der letzten Jahre von rund 40 Millionen. <\/p><p class=\"\">AK Sozialbereichsleiterin Ines Stilling: \u0084Das ist ein systematischer Lohnbetrug, der die Arbeitnehmer:innen im letzten Jahr insgesamt 1,2 Milliarden Euro gekostet hat. Frauen sind noch st\u00e4rker betroffen als M\u00e4nner. Angesichts dieser Zahlen befremdet die Klage \u00fcber den angeblichen Arbeitskr\u00e4ftemangel und das Teilzeit-Bashing sehr.\u0093<\/p><h2 id=\"heading_Einnahmenentfall_ueber_einer_Milliarde_Euro_\">Einnahmenentfall \u00fcber einer Milliarde Euro!<\/h2><p class=\"\">Insgesamt liegt der Anteil der Mehr- und \u00dcberstunden, die die Unternehmen den Arbeitnehmer:innen weder in Zeit noch in Geld abgegolten haben bei einem Viertel. M\u00e4nnern werden 23 Prozent nicht abgegolten bei Frauen, die zu einem deutlich h\u00f6heren Anteil Teilzeit arbeiten, sind es sogar 28 Prozent! Auf der einen Seite wird von Teilzeitkr\u00e4ften verlangt, dass sie mehr arbeiten. Auf der anderen Seite werden viele Arbeitnehmer:innen aber nicht bezahlt, wenn sie mehr arbeiten. Das passt doch vorn und hinten nicht zusammen!\u0093&nbsp;<\/p><p class=\"\">Dazu kommt der hohe Arbeitsdruck, dem die Arbeitnehmer:innen ausgesetzt sind: Laut Arbeitsklimaindex der AK O\u00d6 kann sich jede:r dritte Arbeitnehmer:innen nicht vorstellen, im aktuellen Beruf bis zum Pensionsalter durchzuhalten. Eine Million Arbeitnehmer:innen gibt an, Leistung bringen zu wollen, das aber aufgrund der gesundheitlich belastenden Arbeitsbedingungen und der zu hohen Anforderungen nicht zu schaffen.&nbsp;<\/p><p class=\"\">Stilling: \u0084Wenn sowohl die Arbeitsbedingungen unzumutbar sind als auch das Entgelt nicht passt, braucht sich niemand zu wundern, wenn die Menschen ihre Arbeitszeit verringern wollen.\u0093&nbsp;<\/p><h2 id=\"heading_Unsere_Forderungen\">Unsere Forderungen<\/h2><ul><li style=\"\"><b>Der Mehrarbeitszuschlag f\u00fcr Teilzeitbesch\u00e4ftigte<\/b> muss <b>ab der ersten Stunde<\/b> zustehen, der Zeitausgleichszeitraum von drei Monaten muss weg. Der Zuschlag muss <b>auf 50 Prozent angehoben<\/b> werden.<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li style=\"\"><b>Pro geleisteter \u00dcberstunde <\/b>soll der\/die Arbeitgeber:in einen <b>\u00dcberstunden-Euro<\/b> abf\u00fchren m\u00fcssen, der zweckgewidmet f\u00fcr Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik und des Gesundheitsschutzes eingesetzt werden soll.<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li style=\"\">Die <b>Vorenthaltung<\/b> von <b>Mehr- und \u00dcberstundenentgelt<\/b> m\u00fcssen <b>sanktioniert<\/b> werden.<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li style=\"\"><b>Verbot von All-In-Vertr\u00e4gen<\/b>.<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li><b>Es darf keinen Verfall von Mehr- und \u00dcberstunden <\/b>im aufrechten Arbeitsverh\u00e4ltnis <b>geben<\/b>. Die Verfallsfrist darf erst am Ende des Arbeitsverh\u00e4ltnisses zu laufen beginnen und muss mindestens sechs Monate betragen.&nbsp;<\/li><\/ul><h2 id=\"heading_Tipp__Arbeitszeit_ge_nau_dokumentieren_\">Tipp: Arbeitszeit genau dokumentieren!<\/h2>\t\t    <div class=\"main-info art-box main-info bg-greyimg\">  \t    \t        <div class=\"icon-box\">  \t            <span class=\"icon2019-rufzeichen\"><\/span>  \t    \t<\/div>  \t    \t    \t    <ul><li style=\"\">Im Streitfall sind regelm\u00e4\u00dfige, aktuelle und <b>minutengenaue Arbeitszeitaufzeichnungen<\/b> vor Gericht wichtig, wenn es um das Einfordern unbezahlter \u00dcberstunden geht. Dass der Arbeitgeber sie abzeichnet, ist nicht zwingend notwendig.&nbsp;<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li style=\"\"><b>Nutzen Sie dazu den AK Zeitspeicher!<\/b> Registrierung unter <a target='_blank' rel='noopener noreferrer' class='' data-gentics-gcn-url='http:\/\/www.ak-zeitspeicher.at' href=\"http:\/\/www.ak-zeitspeicher.at\">www.ak-zeitspeicher.at<\/a>&nbsp;oder integriert in die AK App \u0084Frag uns!\u0093 im AppStore oder auf Google Play. Alle Daten bleiben selbstverst\u00e4ndlich anonym!&nbsp;<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li><b>Arbeitszeitkalender<\/b> <a target='_blank' rel='noopener noreferrer' class='' data-gentics-gcn-url='https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/service\/broschueren\/arbeitundrecht\/Arbeitszeitkalender.html' href=\"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/service\/broschueren\/arbeitundrecht\/Arbeitszeitkalender.html\">downloaden<\/a><\/li><\/ul>\t    <\/div>  \t<h2 id=\"heading_Video__Ueberstunden__in_Oesterreich\">Video: \u00dcberstunden in \u00d6sterreich<\/h2><p style=\"\">Was sind \u00dcberstunden? Und wie werden sie ausbezahlt? Diese Fragen beantwortet AK Juristin Jasmin Haindl. Und sie erkl\u00e4rt, warum Arbeitnehmer:innen ihre Arbeitszeit unbedingt dokumentieren sollen.<br style=\"\"><\/p>                                                                                                                                                                                          <div id=\"youtube_video_1985530_806\" style=\"padding:56.25% 0 0 0;position:relative;\" class=\"yt-video\">          <iframe                                  title=\"Youtube Video\"                                  frameborder=\"0\"                  allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/18SFeTJKG3k?enablejsapi=1\"                  style=\"position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;\">          <\/iframe>      <\/div>        <!-- <\/video> -->                                                              <p style=\"\"><br style=\"\"><\/p>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/47_Millionen_Mehr-_und_Ueberstunden_ohne_Bezahlung.html","publishtimestamp":"1681463795"},{"id":"74278","title":"Die Tricks der Online-H\u00e4ndler","teaserText":"Mit welchen Tricks Online-H\u00e4ndler arbeiten und wie sie den Psychotricks entkommen, erfahren Sie hier.","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_237051999_1920x1080.jpg","teaserImageAlt":"Handwerker mit Laptop","teaserImageTitle":"&copy; Seventyfour, stock.adobe.com","body":"<p class=\"\" style=\"\">Eine <a target='_blank' class='' data-gentics-aloha-repository='com.gentics.aloha.GCN.Page' data-gentics-aloha-object-id='10008.85156' href=\"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/beratung\/konsument\/HandyundInternet\/Internet\/Dark_Patterns.pdf\">AK Studie<\/a> analysiert Dark Patterns im Alltag. Schon 2010 kritisierte der Internetexperte Harry Brignull, dass Websites und Apps Design einsetzen, um User:innen zu manipulieren. Er f\u00fchrte den Begriff \u0084Dark Patterns\u0093 ein und bezeichnete damit die Taktik, die Schnittstelle zu den User:innen so zu gestalten, dass diese ihr Verhalten entgegen ihren urspr\u00fcnglichen Absichten oder Interessen \u00e4ndern \u0096 \u00fcber Manipulation, Irref\u00fchrung oder Zwang.<\/p><h2 id=\"heading_Dark_Patterns_haben_System\">Dark Patterns haben System<br style=\"\"><\/h2><p>Online-Anbieter bedienen sich unz\u00e4hliger unfairer psychologischer Tricks bei ihren Apps, Ger\u00e4temen\u00fcs, Plattformen oder Websites. Design und Prozesse&nbsp;werden so gestaltet, dass Konsument:innen zu Entscheidungen unbewusst gedr\u00e4ngt werden. <\/p><p>Es ist schwieriger, ein Abo zu k\u00fcndigen, als eines abzuschlie\u00dfen. Ein Konto oder eine Registrierung ist ruckzuck erledigt. Die eigenen Daten l\u00f6schen gleicht hingegen einer Online-Odyssee. Der Button \u0084Allen Cookies zustimmen\u0093 ist signalrot, der daneben mit \u0084Nur erforderliche Cookies\u0093 ist blassgrau. Kein Zufall, sondern alles System. Denn IT und Marketing arbeiten beim Webdesign eng zusammen.<\/p> \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <h2 id=\"heading_Mit_diesen_Tricks_arbeiten_die_Anbieter_innen\">Mit diesen Tricks arbeiten die Anbieter:innen<\/h2><ul><li style=\"\"><b>Warenkorbtrick: <\/b>Produkte oder Extraservices, die nicht ausgew\u00e4hlt wurden, werden wie ein Kuckucksei einfach in den Warenkorb gelegt.<br style=\"\">&nbsp;<br style=\"\"><\/li><li class=\"\" style=\"\"><b>\u00dcberladene Websites:<\/b> User:innen werden mit Unmengen an Infos und Optionen konfrontiert, um beispielsweise mehr Daten preiszugeben, als sie wollen. Designelemente (unklare Gliederung, Unterebenen) lenken gezielt ab und verwirren. \u00dcberlange Texte desinformieren. Overchoice, also die Auswahl aus zu vielen verwirrenden Optionen, \u00fcberfordert Konsument:innen. Statt eine Wahl zu treffen, werden sie in die Inaktivit\u00e4t getrieben.<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li class=\"\" style=\"\"><b>Versteckte Infos: <\/b>Informationen werden f\u00fcr Konsument:innen \u0084direkt vor der Nase\u0093 versteckt. So werden etwa \u00fcber Farbauswahlen (leuchtend oder blass) User:innen dazu bewegt, spontan nur die eine Option zu w\u00e4hlen, die der Anbieter will.<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li class=\"\" style=\"\"><b>Privatsph\u00e4re-Irrgarten: <\/b>User:innen m\u00fcssen durch ein Labyrinth, um zu gut versteckten Privacy-Einstellungen zu finden. Der Trick hei\u00dft nach dem Facebook-Gr\u00fcnder Zuckerberg \u0084Privacy Zuckering\u0093.<br style=\"\">&nbsp;<br style=\"\"><\/li><li class=\"\" style=\"\"><b>Versteckte Werbungen: <\/b>Sie verleiten dazu, auf etwas zu klicken, was nicht als Werbung gekennzeichnet ist.<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li class=\"\" style=\"\"><b>St\u00f6rende Unterbrechungen<\/b>: Konsument:innen werden durch das Aufpoppen von Pop Ups unterbrochen. Diese dr\u00e4ngen zu Handlungen, etwa dem Download einer App.<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li class=\"\" style=\"\"><b>Verschleierte Preise<\/b>: Durch den Einsatz von \u0084Zwischenw\u00e4hrungen\u0093 (virtuellen W\u00e4hrungen in Videospielen oder auf Datingplattformen), die Einblendung von Kosten und Extrageb\u00fchren erst ganz am Ende des Bestellvorgangs.<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li class=\"\" style=\"\"><b>Verhinderung von Preis- und Produktvergleichen: <\/b>Auch \u00fcber Design kann verhindert werden, dass Unser:innen auf einfache Art vergleichen k\u00f6nnen, etwa, weil Angebote unvollst\u00e4ndig beschrieben sind oder die gew\u00e4hlten Mengenangaben zur Preisindikation speziell und un\u00fcblich gew\u00e4hlt werden.<br style=\"\">&nbsp;<br style=\"\"><\/li><li class=\"\"><b>Hervorhebungen: <\/b>Spielwiese f\u00fcr Designer in Bezug auf Farben, Schriftgr\u00f6\u00dfe, Gr\u00f6\u00dfe von Schaltfl\u00e4chen, Positionierungen, um etwa bei einzuholenden Zustimmungen gegen die Interesse der User:innen zu arbeiten; User:innen sollen auch falschen grafischen Codes auf den Leim gehen (zum Beispiel ein Vertrauensw\u00fcrdigkeit suggerierendes Vorh\u00e4ngeschlo\u00df f\u00fcr ein nicht sicheres Interface).<\/li><li style=\"\"><b>Zeitdruck, simulierte Knappheit und Countdowns: <\/b>Aktivit\u00e4tsmeldungen (\u00847 andere schauen sich das Produkt an\u0093) und Knappheitshinweise (\u0084geringer Vorrat\u0093, \u0084nur mehr 2 auf Lager\u0093) spielen mit der Angst der User:innen, etwas zu verpassen. Zustimmungserkl\u00e4rungen werden platziert, wo User:innen bereits ungeduldig den Prozess abschlie\u00dfen wollen. Countdown-Timer, zeitlich begrenzte Aktionen, Blinken, Pop-Ups erzeugen \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Druck.<br style=\"\">&nbsp;<br style=\"\"><\/li><li class=\"\"><b>Abo- und Registrierzwang: <\/b>Versteckte oder vorausgew\u00e4hlte Abos (Dienstleistungen, Newsletter) und erzwungene Verl\u00e4ngerung derselben. Pers\u00f6nliche Registrierung wird User:innen ohne triftigen oder mit einem blo\u00df vorgesch\u00fctzten Grund abverlangt.<\/li><\/ul><h2 id=\"heading_So_entkommen_Sie_den_Psychotricks_der_Anbieter\">So entkommen Sie den Psychotricks<b> <\/b><\/h2><ul><li style=\"\"><b>Hilfreiche Tools nutzen<\/b>: Genervt von den ewigen Cookie-Bannern? Plugins und AddOns k\u00f6nnen Ihnen das Leben erleichtern. Probieren Sie es mit <a target='_blank' rel='noopener noreferrer' class='' data-gentics-gcn-url='https:\/\/github.com\/dibollinger\/CookieBlock' href=\"https:\/\/github.com\/dibollinger\/CookieBlock\">Cookie Block<\/a> oder <a target='_blank' rel='noopener noreferrer' class='' data-gentics-gcn-url='https:\/\/privacybadger.org\/' href=\"https:\/\/privacybadger.org\/\">Privacy Badger<\/a> \u0096 diese Browser Erweiterungen deaktivieren Cookies automatisch und ersparen dir das dauernde Wegklicken!&nbsp;<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li class=\"\" style=\"\"><b>Nicht stressen lassen<\/b>: \u008435 Personen sehen sich dieses Produkt an, du hast noch 5 Sekunden!\u0093 Countdowns, Timer und \u0084So viele Personen haben dieses Produkt in ihrem Warenkorb\u0093 \u0096 in den meisten F\u00e4llen sind diese Meldungen frei erfunden. \u00dcberlegen Sie gut, ob und was Sie online einkaufen wollen. Gut f\u00fcr Geldb\u00f6rserl und die Umwelt!&nbsp;<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li class=\"\" style=\"\"><b>Nicht erpressen lassen:<\/b> \u0084Erzwungene Kontinuit\u00e4t\u0093 hei\u00dft das, wenn Sie dazu gezwungen werden, ein Abo abzuschlie\u00dfen, ein Kundenkonto zu registrieren oder sich f\u00fcr einen Newsletter anzumelden. Wenn Sie Probleme mit erzwungenen Anmeldungen haben, wenden Sie sich an die AK Konsument:innenberatung oder die Internet Ombudsstelle (<a target='_blank' rel='noopener noreferrer' class='' data-gentics-gcn-url='http:\/\/www.ombudsstelle.at\/' href=\"http:\/\/www.ombudsstelle.at\/\">www.ombudsstelle.at<\/a>).&nbsp;&nbsp;<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li class=\"\"><b>Nicht verunsichern lassen<\/b>: \u0084Sind Sie sicher, dass Sie das Produkt kaufen wollen?\u0093 Viele Websites arbeiten mit emotionalem Druck. Sie versuchen Sie so dazu zu bringen, sich zu registrieren, extra Produkte zu kaufen oder zus\u00e4tzliche Services zu beanspruchen. Nehmen Sie kurz Abstand und so den Druck aus der Situation.&nbsp;<\/li><\/ul>\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/Dark_Patterns.html","publishtimestamp":"1731072377"},{"id":"83727","title":"AK Sparzinsenmonitor","teaserText":"T\u00e4glich f\u00e4llige Zinsen f\u00fcr Sparkonten sind f\u00fcr neue Kund:innen verlockend, aber nach ein paar Monaten mickrig.","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_872113253_16zu9.jpg","teaserImageAlt":"Kleines M&auml;dchen schaut auf ihr Erspartes","teaserImageTitle":"&copy; Pure Imagination, AI, stock.adobe.com","body":"<p class=\"\" style=\"\">F\u00fcr Neukund:innen sind die Zinss\u00e4tze f\u00fcr t\u00e4glich f\u00e4llige Sparkonten attraktiv, aber der zweite Blick zeigt, dass sie nur f\u00fcr kurze Zeit gelten. Generell gilt: je l\u00e4nger die Bindung, desto mehr Zinsen. Achtung, das vorzeitige Aufl\u00f6sen von fix gebundenen Festgeldern ist manchmal vertraglich ausgeschlossen, oder es gibt empfindliche Zinsverluste bei vorzeitiger K\u00fcndigung! Das sind die Ergebnisse eines aktuellen AK Sparzinsenmonitors bei 27 Banken in Wien, erhoben \u00fcber den AK Bankenrechner am 21. Oktober 2025.<\/p><p class=\"\" style=\"\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\"><\/p><p class=\"\" style=\"\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\"><\/p><h2 id=\"heading_Top_5_taeglich_f_llige_Sparkonten_fuer_Neukund_innen\" style=\"\">Top 5 t\u00e4glich f\u00e4llige Sparkonten f\u00fcr Neukunden<\/h2><p class=\"\" style=\"\">Aktionen, keine Mindestsparsumme oder Spesen<\/p><table class=\"table table-striped table-datatitle\" data-tid=\"t1761547071101\"><tbody><tr><th style=\"\" scope=\"col\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">Bank\/Produkt<sup>1)<\/sup><\/th><th scope=\"col\" style=\"\">Zinssatz<\/th><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Bank\/Produkt1)\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">Santander\/BestFlex<sup>2)<\/sup><\/td><td style=\"\" data-title=\"Zinssatz\">2,25%<\/td><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Bank\/Produkt1)\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">DADAT\/Sparkonto<sup>3)<\/sup><\/td><td style=\"\" data-title=\"Zinssatz\">2,25%<\/td><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Bank\/Produkt1)\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">Addiko\/Tagesgeld<sup>3)<\/sup><\/td><td style=\"\" data-title=\"Zinssatz\">2%<\/td><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Bank\/Produkt1)\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">bank99\/flexsparen99<sup>4)<\/sup><\/td><td style=\"\" data-title=\"Zinssatz\">2%<\/td><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Bank\/Produkt1)\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">Easybank\/Easy zinsfresh<sup>5)<\/sup><\/td><td style=\"\" data-title=\"Zinssatz\">2%<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><p class=\"\" style=\"\">1) genaue Bezeichnung: <a target='_blank' rel='noopener noreferrer' class='' data-gentics-gcn-url='http:\/\/www.bankenrechner.at' href=\"http:\/\/www.bankenrechner.at\">www.bankenrechner.at<\/a>; 2) Zinsaktion bis auf Widerruf, 4 Monate garantiert, danach AGB f\u00fcr Tages- und Festgeld; 3) Aktion f\u00fcr 3 Monate; 4) f\u00fcr 4 Monate; 5) Fixzinsen bis 07.01.2026, danach Grundzins 0,015 %&nbsp; <\/p><p class=\"\" style=\"\">Die AK Konsument:innensch\u00fctzer res\u00fcmieren: \u0084Die Sparzinsen f\u00fcr t\u00e4glich f\u00e4lliges Geld sind f\u00fcr Neukund:innen attraktiv, &nbsp;aber nur f\u00fcr maximal vier Monate, danach fallen sie sp\u00fcrbar. Das bedeutet, dass Bestandskund:innen f\u00fcr t\u00e4glich f\u00e4lliges Geld maximal 1,50 Prozent (Santander) bekommen. Daher lohnt es sich, auf die Zinss\u00e4tze nach der garantierten Periode zu achten!\u0093 Ein genereller Kritikpunkt ist, dass viele Banken dazu \u00fcbergegangen sind, Sparprodukte nur mehr ihren Bestandskund:innen anzubieten. Sparb\u00fccher in physischer Form werden kaum mehr angeboten. \u0084Sparb\u00fccher sind mit der Lupe zu suchen. Nicht jeder will ein Online-Sparkonto er\u00f6ffnen\u0093, kritisieren die AK Expert:innen.&nbsp;<\/p><p class=\"\">Wer mehr als einen Notgroschen hat und das Geld f\u00fcr einige Zeit fix veranlagen kann, kann das mit Festgeldsparen tun. Die Bandbreite f\u00fcr die gebundenen Fix-Sparzinsen auf ein Jahr betr\u00e4gt bei allen untersuchten Banken zwischen ein und zwei Prozent. Der in der Mitte liegende Wert (Median) macht 1,65 Prozent aus. Bei Festgeldern gibt es oft Mindestveranlagungssummen. <\/p><p class=\"\" style=\"\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\"><\/p><h2 id=\"heading_Top_5_Festgeldkonten_mit_einer_Laufzeit_von_einem_Jahr\">Top 5 Festgeldkonten, Laufzeit 1 Jahr<\/h2><h2 id=\"heading_\"> <\/h2><table class=\"table table-striped table-datatitle\" data-tid=\"t1761547522574\"><tbody><tr><th style=\"\" scope=\"col\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">Bank\/Produkt<sup>1)<\/sup><\/th><th scope=\"col\" style=\"\">Zinssatz<\/th><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Bank\/Produkt1)\">Hypo NOE Festgeld <\/td><td style=\"\" data-title=\"Zinssatz\">2%<\/td><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Bank\/Produkt1)\">bank99\/fixsparen99 <\/td><td style=\"\" data-title=\"Zinssatz\">2%<\/td><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Bank\/Produkt1)\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">Porsche Bank\/Direktsparen Fix <\/td><td style=\"\" data-title=\"Zinssatz\">1,9%<\/td><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Bank\/Produkt1)\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">RCI Banque SA\/Online Festgeld <\/td><td style=\"\" data-title=\"Zinssatz\">1,850%<\/td><\/tr><tr><td style=\"\" data-title=\"Bank\/Produkt1)\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">Austrian Anadi, Deniz, W\u00fcstenrot\/Online Festgeld; Santander\/BestFix <\/td><td style=\"\" data-title=\"Zinssatz\">1,80%<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><p class=\"\" style=\"\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\"><\/p><p class=\"\">1)genaue Bezeichnung unter <a target='_blank' rel='noopener noreferrer' class='' data-gentics-gcn-url='http:\/\/www.bankenrechner.at' href=\"http:\/\/www.bankenrechner.at\">www.bankenrechner.at<\/a> &nbsp;<\/p><p class=\"\" style=\"\"><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\">Wer sein Geld drei Jahre binden m\u00f6chte, hat Zinsen zwischen 1,15 (Kommunalkredit, Austria AG) und 2,15 Prozent (Hypo O\u00d6) \u0096 der in der Mitte liegende Wert betr\u00e4gt 1,95 Prozent. \u0084Vorsicht bei einer vorzeitigen Aufl\u00f6sung \u0096 es kann sein, dass die K\u00fcndigung vertraglich ausgeschlossen ist. Falls eine K\u00fcndigung m\u00f6glich ist, dann f\u00fchrt das zu Verlusten beim Zinsertrag\u0093, so der Tipp der AK Expert:innen.&nbsp;<\/p><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\"> \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        \t\t\t\t    <div class=\"art-box main-info bg-greyimg\">  \t        \t        <meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 15\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 15\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_filelist.xml\"><link rel=\"themeData\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_themedata.thmx\"><link rel=\"colorSchemeMapping\" href=\"file:\/\/\/c:\/temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_colorschememapping.xml\"><h2 id=\"heading_Drei_AK_Tipps_fuer_Sparer_innen\">Drei AK Tipps f\u00fcr Sparer:innen<\/h2><ul><li style=\"\"><b>Achtung, Sonderangebote:<\/b> Angebote sind oft nur kurz g\u00fcltig (zum Beispiel drei Monate), danach sind die Zinsen f\u00fcr t\u00e4glich f\u00e4lliges Geld (Tagesgeld) variabel und rutschen kr\u00e4ftig ab. Mitunter werden auch Mindestanlagesummen verlangt. Daher die Bedingungen immer genau lesen!&nbsp;<br style=\"\"><br><\/li><li class=\"\" style=\"\"><b>Spargeld umschichten: <\/b>Pr\u00fcfen Sie die Konditionen Ihrer bestehenden Sparkonten. Wenn Ihr bestehendes Sparprodukt niedrig verzinst ist, wechseln Sie zu besseren Angeboten. Nutzen Sie den AK Bankenrechner.&nbsp;<b>&nbsp;<\/b><br style=\"\"><br><\/li><li class=\"\"><b>Vorsicht bei zu fr\u00fchem Festgeld aufl\u00f6sen: <\/b>Festgeld bedeutet, dass Sie einen Einmalerlag zu einem Fixzinssatz anlegen. Es gibt unterschiedliche Laufzeiten. Achtung, Banken haben unterschiedliche K\u00fcndigungs- und Verrechnungsbedingungen. Manchmal geht vorzeitig Aufl\u00f6sen gar nicht. Informieren Sie sich vor Abschluss eines Sparvertrags!&nbsp;<\/li><\/ul><p class=\"\">Der AK Sparzinsenmonitor zeigt: Nicht bei allen Festgeldkonten ist eine vorzeitige Aufl\u00f6sung \u00fcberhaupt m\u00f6glich \u0096 mit R\u00fcckverrechnung von Zinsen oder deutlich reduzierten Zinsen!&nbsp; <\/p>\t    <\/div>  \t\t    <\/div>  \t                                                  <div class=\"row teaser mb50 margin-top20 hidden-print\">             <div class=\"col-md-12\">                 <div class=\"teaser\" style='background: url(https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/Rechner_1228x152.jpg) no-repeat 100% 50%; background-size: cover;' >                     <div class=\"icon-box\"><span class=\"icon-rechner\"><\/span><\/div>                    <div class=\"grey-overlay\">                         <div class=\"row\"><div class=\"col-md-12\"><h2>AK Bankenrechner<\/h2><\/div><\/div>                         <div class=\"row\">                                                             <div class=\"col-md-9\"><p>Sie suchen das Sparbuch mit den h\u00f6chsten Zinsen? <\/p><\/div>                                                                                         <div class=\"col-md-3\"><div class=\"download-items\"><a href=\"https:\/\/www.bankenrechner.at\/sparzinsrechner\"   target=\"_blank\"  class=\"left-arrow\"><span class=\"icon-arrow_r\"><\/span>Mehr ...<\/a><\/div><\/div>                                                     <\/div>                     <\/div>                     <a href=\"https:\/\/www.bankenrechner.at\/sparzinsrechner\" target=\"_blank\" ><div class=\"overlay\"><\/div><\/a>                <\/div>             <\/div>         <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/AK-Test-Sparzinsen-2023.html","publishtimestamp":"1761557414"},{"id":"76919","title":"Nachhilfe: Teuerung treibt Kosten nach oben!","teaserText":"Die Teuerung trifft Familien auch im Schulsystem stark \u2013 durch steigende Kosten wird es f\u00fcr viele eng. Eltern und Sch\u00fcler:innen stehen unter Druck.","teaserImage":"https:\/\/www.arbeiterkammer.at\/infopool\/bilderas\/AdobeStock_245106762_1920x1080.jpeg","teaserImageAlt":"Sch&uuml;ler:innen lernen am Laptop","teaserImageTitle":"&copy; Robert Kneschke, stock.adobe.com","body":"<p class=\"\" style=\"\">Die Teuerung trifft Familien besonders stark auch im Schulsystem \u0096 durch steigende Kosten wird es f\u00fcr viele eng. Eltern und Sch\u00fcler:innen stehen enorm unter Druck und m\u00fcssen fehlende Ressourcen der Schule ausgleichen. Deutlich sichtbar wird das bei der Nachhilfe. Die aktuellen Ergebnisse des AK-Nachhilfebarometer zeigen, dass Familien versuchen, mittels privat finanzierter und organisierter Nachhilfe ihren Kindern einen Schulerfolg zu erm\u00f6glichen \u0096 und das mit immer gr\u00f6\u00dferem finanziellem Einsatz. Insbesondere in Zeiten der Teuerung k\u00f6nnen sich viele die bezahlte Nachhilfe jedoch schlicht nicht leisten.&nbsp;<\/p>                                                                                                                                                                                                                           <div class=\"vimeo-vid\" style='padding:56.25% 0 0 0;position:relative;'>            <iframe src='https:\/\/player.vimeo.com\/video\/829764333#t=291' allowfullscreen frameborder='0' style='position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;'><\/iframe>          <\/div>                                                                  <p class=\"\" style=\"\"><br><\/p> \t\t\t\t    <div class=\"art-box bt2grey\">  \t        \t        <h2 id=\"heading_Eltern_muessen_einspringen__\">Eltern m\u00fcssen einspringen \u0085<\/h2><p style=\"\">Schule funktioniert f\u00fcr den \u00fcberwiegenden Anteil der Kinder und Jugendlichen nur durch die Unterst\u00fctzung in der Familie. Fast vier von f\u00fcnf Kindern (78 Prozent) werden zu Hause zumindest hin und wieder beim Aufgaben machen und beim Lernen und \u00dcben beaufsichtigt. Knapp einem Viertel der Kinder wird von ihren Eltern praktisch t\u00e4glich geholfen; bei einem weiteren Drittel trifft dies zumindest einmal in der Woche zu. Rund sechs von zehn Kindern werden also zumindest einmal in der Woche bei den Aufgaben und beim Lernen beaufsichtigt.<\/p><h2 id=\"heading___doch_das_reicht_oft_nicht_aus\">\u0085 doch das reicht oft nicht aus<\/h2><p style=\"\">F\u00fcr ein Drittel aller Sch\u00fcler:innen gen\u00fcgt der Unterricht und das Lernen zuhause nicht, um die Lernziele zu erreichen. F\u00fcr sie m\u00fcssen Eltern zus\u00e4tzlich privaten Nachhilfeunterricht organisieren, um den Schulerfolg zu erm\u00f6glichen: 30 Prozent aller Sch\u00fcler:innen haben im laufenden Schuljahr oder in den letzten Sommerferien externe Nachhilfe bekommen, sei es bezahlt oder unbezahlt, z.B. in Form einer schulischen Gratisnachhilfe. Insgesamt haben 167.000 Kindern und Jugendliche, das sind 17 Prozent aller Sch\u00fcler:innen, in diesem Schuljahr oder im Sommer davor eine bezahlte Nachhilfe bekommen. <\/p><p style=\"\">Vergleichsweise am h\u00f6chsten sind die Nachhilfequoten meist in der AHS-Oberstufe \u0096 hier bel\u00e4uft sich die Nachhilfequote mit einer leichten Zunahme insgesamt auf 44 Prozent (+5 Prozentpunkte). 30 Prozent davon bekamen eine bezahlte Nachhilfe. Einen auffallenden Anstieg mit dem nach der AHSOberstufe h\u00f6chsten Wert gab es in den NMS mit einer Nachhilfequote von aktuell 39 Prozent (+9 Prozentpunkte), wobei in dieser Schulform sowohl die bezahlte als auch unbezahlte Nachhilfe zugenommen hat. Bei 18 Prozent handelte es sich um eine bezahlte Form (+3 Prozentpunkte). In der AHS-Unterstufe ist Nachhilfe in Summe mit einem Anteil von 33 Prozent dazu sehr \u00e4hnlich (22 Prozent bezahlte Nachhilfe). Die bezahlte Nachhilfe hat insgesamt betrachtet eher in den Neuen Mittelschulen und der AHS-Unterstufe zugenommen.<\/p><h2 id=\"heading_Grosser_Anstieg_der_Nachhilfekosten\">Gro\u00dfer Anstieg der Nachhilfekosten<\/h2><p style=\"\">Im Schuljahr 2022\/2023 sowie in den letzten Sommermonaten gaben Familien insgesamt 121,6 Millionen Euro f\u00fcr private Nachhilfe aus, womit die Gesamtausgaben um 18,9 Millionen EURO h\u00f6her waren als noch im Jahr zuvor. Die Kosten f\u00fcr Nachhilfe belaufen sich in diesem Schuljahr im Mittel auf rund 720 Euro pro Schulkind. Dies bedeutet eine erkennbare Zunahme zum Vorjahr (2022: im Schnitt 630 EURO). W\u00e4hrend der Anteil der bezahlten Nachhilfe auf hohem Niveau stabil ist, sind die mittleren Kosten f\u00fcr jede betroffene Familie merklich angestiegen.<\/p><p style=\"\">Die teure, bezahlte Nachhilfe k\u00f6nnen sich viele Familien schlicht nicht leisten. Die Eltern von 20 Prozent der Sch\u00fcler:innen, die keine bezahlte Nachhilfe erhalten haben, h\u00e4tten sich eine solche gew\u00fcnscht bzw. gerne mehr bezahlte Nachhilfe in Anspruch genommen. Gegen\u00fcber dem Vorjahr ist dieser Anteil unver\u00e4ndert hoch. In Summe h\u00e4tten sich die Eltern von rund 200.000 Sch\u00fcler:innen gerne (mehr) bezahlte Nachhilfe f\u00fcr ihr Kind gew\u00fcnscht.  <br>  <\/p><h2 id=\"heading_Schmerzhafte_Ausgaben\">Schmerzhafte Ausgaben<\/h2><p style=\"\">Von den Eltern, die f\u00fcr ihr Kind eine bezahlte Nachhilfe in Anspruch nehmen, gab die H\u00e4lfte (52 Prozent) an, dadurch sehr stark oder sp\u00fcrbar finanziell belastet zu sein. Mit dem Anstieg der durchschnittlichen Ausgaben f\u00fcr Nachhilfe hat sich auch der Anteil jener Eltern etwas erh\u00f6ht, die angaben, dadurch sehr stark oder sp\u00fcrbar finanziell belastet zu sein (52 Prozent vs. 2022: 48 Prozent).<\/p><p style=\"\">Besonders gro\u00df sind die finanziellen Belastungen durch Nachhilfeausgaben bei den unteren Einkommensgruppen. Somit sind vor allem jene Familien betroffen, die ohnehin schon durch die steigenden Preise und die anhaltenden Teuerungen gro\u00dfe Einschnitte ins Haushaltsbudget hinnehmen m\u00fcssen. \u0084Im \u00f6sterreichischen Bildungssystem h\u00e4ngt der Schulerfolg von den Eltern und deren Einkommen ab. Wer es sich leisten kann, engagiert private Nachhilfe und kann sich so vom \u0084Mitlernen\u0093 und \u0084\u00dcben\u0093 mit seinen Kindern freikaufen. Dieses System privatisierter Bildung versch\u00e4rft gerade in der Teuerungswelle die vorhandenen Bildungsungerechtigkeiten\u0093, so die AK Bildungsexpert:innen.<\/p><h2 id=\"heading_Langfristige_Trends___von_echter_Entlastung_fuer_Familien_keine_Spur\">Langfristige Trends \u0096 von Entlastung f\u00fcr Familien keine Spur<\/h2><p style=\"\">Seit 13 Jahren f\u00fchrt die Arbeiterkammer den Nachhilfebarometer durch. \u00dcber diese Zeit betrachtet ist ein deutlicher Zuwachs Nachhilfebedarf festzustellen. Der Zuwachs an Nachhilfe f\u00fcr Sch\u00fcler:innen l\u00e4sst sich gr\u00f6\u00dftenteils auf die steigende Gratis-Nachhilfe zur\u00fcckf\u00fchren, der hohe Anteil bezahlter Nachhilfe konnte damit \u00fcber die Jahre aber nicht gesenkt werden. Besonders deutlich ist die Entwicklung bei den j\u00fcngeren Sch\u00fcler:innen. Denn in den Volksschulen steigt der Druck nachweislich und Nachhilfe ist auch dort keine Ausnahme mehr.  <br style=\"\">  <\/p><h2 id=\"heading_Bessere_Deutschfoerderung_der_Juengsten_in_Schulen_dringend_notwendig\">Bessere Deutschf\u00f6rderung der J\u00fcngsten dringend notwendig<\/h2><p style=\"\">Mathematik ist seit Beginn des Nachhilfebarometers das Nachhilfefach Nummer Eins. Deutschnachhilfe bekommen vor allem Volksschulkinder und dies mit rund zwei Drittel (63 Prozent) aller NachhilfeSch\u00fcler:innen noch st\u00e4rker als im Vorjahr (2022: 49 Prozent der Nachhilfe). Auch Sch\u00fcler:innen der NMS (38 Prozent mit Nachhilfe) weisen diesbez\u00fcglich einen h\u00f6heren Anteil auf.<\/p><p style=\"\">Der Anstieg der Deutsch-Nachhilfe in den Volksschulen steht im Kontext der aktuellen Bildungspolitik rund um Deutschf\u00f6rderklassen, MIKA-D und Pausensprachverbote, in der mehrsprachige Familien verst\u00e4rkten Druck versp\u00fcren, privat bezahlten Nachhilfeunterricht f\u00fcr ihre Kinder zu organisieren. Dies steht jedoch in massivem Kontrast zu wissenschaftlichen Empfehlungen f\u00fcr eine nachhaltige F\u00f6rderung des Spracherwerbs im Kindes- und Jugendalter. Statt kurzfristiger Crash-Kurse unter Druck und auf private Kosten zu setzen, empfehlen sie fr\u00fchzeitige, langfristige und vernetzte F\u00f6rderung in Bildungsinstitutionen.<\/p><h2 id=\"heading___Unsere_Forderungen\">  Unsere Forderungen<\/h2><p style=\"\">Die Arbeiterkammer fordert eine Bildungspolitik, die jedem Kind und jedem Jugendlichen Grundkompetenzen vermittelt und St\u00e4rken entfaltet.<\/p><ul><li style=\"\"><b>Schulkosten in Zeiten der Teuerung sofort drastisch reduzieren<\/b>: Es braucht zu Schulbeginn ein Budget f\u00fcr Schulmaterialien, das Lehrerinnen und Lehrern unb\u00fcrokratisch verwenden k\u00f6nnen, nach dem Vorbild des Wiener Warenkorbs, um Kinder und Jugendliche mit den notwendigen Materialien auszustatten, damit sie gut lernen k\u00f6nnen. Schulkosten und Bildungsteilhabe d\u00fcrfen Familien finanziell nicht zus\u00e4tzlich unter Druck bringen.<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li><\/li><li style=\"\"><b>Entlastungen f\u00fcr armutsgef\u00e4hrdete Familien und Alleinerziehende<\/b>: Sie trifft die Teuerung in besonderem Ausma\u00df. Sowohl die finanziellen als auch die psychisch-emotionalen Belastungen waren auch w\u00e4hrend der COVID-Krise enorm. Die Arbeiterkammer fordert die Bundesregierung auf, ein Entlastungspaket (Anhebung Arbeitslosengeld und Sozialhilfe; Unterhaltsgarantie) sowie spezifische Unterst\u00fctzungsangebote (z.B. Ferien- und Lerncamps) zu schaffen.<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li><\/li><li style=\"\"><b>Lernr\u00e4ume f\u00fcr alle er\u00f6ffnen, beitragsfreie hochwertige Ganztagsschulen fl\u00e4chendeckend anbieten<\/b>: Der AK Nachhilfebarometer zeigt, dass der Schulerfolg der eigenen Kinder zur Mammutaufgabe f\u00fcr Eltern wird. Investitionen in den Ausbau von Ganztagsschulen f\u00f6rdern die Lernchancen der Kinder und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und schaffen somit Arbeitspl\u00e4tze.<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li><\/li><li style=\"\"><b>Treffsicher investieren und Schulentwicklung erm\u00f6glichen<\/b>, Schulfinanzierung nach dem AK-ChancenIndex f\u00fcr alle Schulen: Kinder sollen nicht auf die Geldtasche und Zeit ihrer Eltern angewiesen sein, um Lernziele zu erreichen Bei einer Bildungsfinanzierung nach dem Chancen-Index der AK bekommen Schulen umso mehr Mittel, je mehr Sch\u00fcler:innen mit Unterst\u00fctzungsbedarf sie haben. So werden nicht nur Sch\u00fcler:innen sondern auch die Eltern, die sonst einspringen m\u00fcssten, entlastet. Die Arbeiterkammer fordert die rasche Umsetzung des Chancen-Index der AK f\u00fcr alle Schulen \u00f6sterreichweit.<br style=\"\"><br style=\"\"><\/li><li><\/li><li style=\"\"><b>Mehrsprachigkeit f\u00f6rdern und Deutschf\u00f6rderung reformieren<\/b>: kurzfristiges Aussetzen der starren Regelungen zur Einrichtung und F\u00fchrung von Deutschf\u00f6rderklassen sowie Erg\u00e4nzen des fragw\u00fcrdigen MIKA-D um andere Beurteilungsinstrumente; mittelfristig wirksamere Unterst\u00fctzung von Kindern mit Deutschf\u00f6rderbedarf auf Basis des AK-Sprachschl\u00fcssel, d.h. durch fr\u00fchere F\u00f6rderung im Kindergarten mit besserem Betreuungsschl\u00fcssel, durch integrative Festigung f\u00fcr weitere vier Jahre in Volksschule sowie durch schulautonom gestaltbare parallele F\u00f6rderung f\u00fcr Quereinsteiger:innen mit engerer Betreuung und ausreichender Anbindung an die Regelklasse.<\/li><\/ul>\t\t\t\t    <div class=\"art-box main-info bg-greyimg\">  \t        \t\t        <div class=\"icon-box\">  \t\t            <span class=\"icon2018-info\"><\/span>  \t\t    \t<\/div>  \t\t    \t        Daten zur Untersuchung: IFES-Befragung unter 3.213 Eltern mit 4.893 Schulkindern. Befragungszeitraum Mitte Februar bis Mitte April 2023.\t    <\/div>  \t<h2 id=\"heading_AK_Schulkostenstudie_2023_24\">AK-Schulkostenstudie 2023\/24<\/h2>\t\t\t\t    <div class=\"art-box main-info bg-greyimg\">  \t        \t\t        <div class=\"icon-box\">  \t\t            <span class=\"icon-tipp\"><\/span>  \t\t    \t<\/div>  \t\t    \t        Nicht nur Nachhilfe stellt f\u00fcr viele Eltern eine gro\u00dfe finanzielle Belastung dar. Schulausfl\u00fcge, Sport, Laptops etc. stellen insbesondere Haushalte mit kleineren Einkommen vor gro\u00dfe Probleme. Die AK m\u00f6chte mit der Schulkostenstudie herausfinden, wo Eltern die gr\u00f6\u00dften Kosten tragen m\u00fcssen. Dazu werden mehrere tausend Eltern in ganz \u00d6sterreich eingeladen, ein Jahr lang die anfallenden Kosten aufzuschreiben. Weitere Infos unter: <a target='_blank' rel='noopener noreferrer' class='' data-gentics-gcn-url='http:\/\/www.schulkosten.at' href=\"http:\/\/www.schulkosten.at\">www.schulkosten.at\u00a0<\/a>&nbsp;\t    <\/div>  \t\t    <\/div>","url":"https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/service\/presse\/AK_Nachhilfebarometer-_Teuerung_treibt_Kosten_massiv_nach.html","publishtimestamp":"1709575777"}]}]}]