Private Nachhilfe kommt teuer!

Für viele Schüler heißt es jetzt beim Lernen Gas geben, weil sie etwa in einem Gegenstand auf einem „Fünfer“ stehen. Wer auf private Nachhilfe setzt, muss mitunter tief ins Geldbörsel greifen. Eltern müssen für private Nachhilfe mit durchschnittlich 19 Euro in der Stunde rechnen. In den Lerninstituten kostet der Einzelunterricht noch mehr – durchschnittlich 31 Euro in der Stunde. Das zeigt ein aktueller AK Preistest bei 90 privaten Nachhilfelehrern und 30 Lerninstituten in Wien.

Private Nachhilfe kostet 19 Euro in der Stunde

Wer für Englisch, Deutsch oder Französisch einen privaten Nachhilfe-Lehrer engagiert, muss mit durchschnittlich 18 Euro in der Stunde rechnen. Konkret zeigt der AK Preistest vom April bei 90 privaten Nachhilfelehrern und 30 Lerninstituten in Wien:

Die Preise für eine Nachhilfe in Sprachen machen zehn bis 26,40 Euro in der Stunde aus. Mathematik und Rechnungswesen schlagen sich mit zehn bis 45 Euro pro Stunde zu Buche – durchschnittlich knapp 20 Euro. Private Nachhilfe kostet also durchschnittlich knapp 19 Euro in der Stunde. Im Vergleich zum Vorjahr wurde private Nachhilfe billiger – um knapp zehn Prozent für Sprachen und um rund ein Prozent für Mathematik und Rechnungswesen.

Lerninstitute verlangen für Einzelunterricht 31 Euro

Lerninstitute verlangen für den Einzelunterricht durchschnittlich 31 Euro, die Bandbreite reicht von zwölf bis 44 Euro in der Stunde. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Einzelunterricht um knapp drei Prozent teurer. In der Gruppe kostet der Unterricht durchschnittlich 14,31 Euro, das bedeutet 4,32 bis sogar fast 28 Euro in der Stunde (minus 4,9 Prozent gegenüber 2010).

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