Studiengebühren einfach abschaffen
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Keine finanziellen Hürden beim Studienzugang!
„Es darf keine finanziellen Hürden beim Studienzugang geben“, sagt AK Präsident Herbert Tumpel nach der Präsentation des Rechtsgutachtens über die Möglichkeiten der Universitäten zur Einhebung von Studiengebühren.
„Der Wissenschaftsminister soll sich nicht hinter Rechtsgutachten verstecken, sondern für eine klare gesetzliche Regelung sorgen“: Statt unpräzise Regelungen zu diskutieren, sollen die Studiengebühren einfach definitiv abgeschafft werden. Das ist „eine Frage der Gerechtigkeit: Sonst werden weiterhin zu wenige Kinder von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern studieren, werden wir weiterhin im internatonalen Vergleich zu wenige Studierende haben.“
AK fordert längerfristigen Finanzierungplan
Zur Behebung der Finanznöte der Unis und zum Ausbau des Fachhochschulsektors fordert Tumpel den längst versprochenen längerfristigen Finanzierungplan ein, gelöst werden müsse auch die Frage, wer den StudentInnen aus anderen EU-Ländern die Studienplätze in Österreich zahlt: „Darum soll sich der Wissenschaftsminister vorrangig kümmern.“ Er müsse dafür sorgen, dass die Studienbedingungen an den österreichischen Hochschulen verbessert werden und das Stipendiensystem ausgebaut wird.
Fast zwei Drittel der Studierenden arbeiten
Der Vorschlag des Wissenschaftsministers, bei Wiedereinführung von Studiengebühren den BezieherInnenkreis von Studienbeihilfe auszuweiten, greift nach Auffassung des AK Präsidenten zu kurz: „Fast zwei Drittel der Studierenden arbeiten schon jetzt zusätzlich zum Studium, um sich ihr Leben zu finanzieren. Ich glaube kaum, dass der Wissenschaftsminister ihnen allen Studienbeihilfe zahlen will.“
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