Hochschulplan darf kein Hürdenplan sein!

„Die zusätzlichen Finanzmittel für den Hochschulbereich sind erfreulich. Es fehlt allerdings nach wie vor ein Hochschul-Ausbauplan mit konkreten Verbesserungen für berufstätige und sozial schwächere Studierende“, reagiert AK Präsident Herbert Tumpel auf Wissenschaftsminister Töchterle.

Dass der Hochschulplan in der Praxis nur zu zusätzlichen Hürden für Studierende wie Zugangbeschränkungen und Studiengebühren führt – das darf nicht sein. Er ist vehement dagegen, dass die Hochschulen die Zahl der Studierenden und die Studiengebühren autonom festlegen sollen. Hochschulbildung ist ein gesellschaftliches Anliegen. Es geht um die Bildungs- und Berufschancen von jungen Menschen.

Ein österreichweiter Hochschulplan wurde schon mehrfach angekündigt. Jedoch wurden die dafür notwendigen Ist-Zahlen und konkrete, überprüfbare Ausbauschritte zur Zahl der Studienanfänger sowie zur Verbesserung der Studienbedingungen noch immer nicht vorgelegt. Eine klare Absage erteilt die AK Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen.

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