Gratis Nachhilfe

Ihr Kind braucht Nachhilfe für die Schule – aber Sie können oder wollen sich keinen privaten Nachhilfelehrer leisten, geschweige denn Kurse in einem privaten Lerninstitut: Dann wird Ihrem Kind in Wien unter bestimmten Voraussetzungen kostenlose Lernhilfe angeboten. Private Nachhilfe können Sie sich auch ersparen, wenn Sie Ihr Kind in der richtigen Schule anmelden.

In Wien bieten 5 Einrichtungen gratis Lernhilfe:

Nachbarschafts- und Jugendzentren

Zunächst können Sie in Ihrem Grätzel im Nachbarschafts- oder Jugendzentrum fragen, ob es kostenlos Nachhilfe anbietet.

Wiener Lerntafel

Familien, die sich keine private Nachhilfe für ihr Kind leisten können, können sich an die Wiener Lerntafel wenden. Das Lernzentrum der Wiener Lerntafel ist im Gasometer-C-Turm, 1100, Guglgasse 12; 01/945 00 05, 0699 1 048 22 77

Caritas Wien - Mädchencafé *peppa

Mädchen zwischen zehn und 20 Jahren, die im 16. Bezirk wohnen, unterstützt die Caritas Wien in den Räumen rund um das Mädchencafé *peppa. 1160 Wien, Hasnerstraße 61, 01/493 09 65

Projekt Isis

Für SchülerInnen mit Zuwanderungshintergrund, die eine weiterführende Schule wie die HASCH, die HAK oder die HTL besuchen (Höchstalter: 25 Jahre), gibt es jeweils ab September Lerncoaching im Projekt Isis unter www.v15.at > Projekte
an der Volkshochschule Rudolfsheim. 1150, Schwendergasse 41, 01/893 60 85-12,

Rebas 15

SchülerInnen mit Zuwanderungshintergrund, die im 7. und im 15. Bezirk wohnen, hilft Rebas 15, die regionale Beratungsstelle für ausländische SchülerInnen. 1150, Gasgasse 8-10, 01/891 34 DW 15 361, 15 362, 15 367, 15 368

Alphabetisierung für junge Menschen

Wer einen Kurs des bsb (= Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen) besucht, kann im Projekt A-Z lesen und schreiben lernen. Geboten wird so genannte Alphabetisierung für junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren, denen die Schule nicht einmal das Lesen des Sporteils in der Zeitung beigebracht hat. 1030, Ungargasse 33/Eingang Rochusgasse 18, 0650 332 54 58,

Förderunterricht in der Schule

Ihr/e ElternvertreterIn in der Klasse kann mit dem/der zuständigen LehrerIn vereinbaren, dass kostenlose Extra-Stunden für das Üben und Vertiefen des Lernstoffs angeboten werden.

Außerdem gilt: Jede Schule kann bis zu einem bestimmten Ausmaß selbst entscheiden, wofür sie die ihr zugeteilten LehrerInnen einsetzt – und dadurch Schwerpunkte setzen.

Statt Perfektionierung für besonders gute Französisch-SchülerInnen kann das auch Förderunterricht für SchülerInnen sein, die nicht alleine mit ihren Hausübungen fertig werden. Über die Schwerpunkte der Schule entscheidet in der Volksschule und in der Mittelstufe das Schulforum von Eltern- und Lehrervertreter-Innen, in der Oberstufe der Schulgemeinschaftsausschuss. Reden Sie über Ihren Elterverein mit!

TutorInnenprojekte

Sie können in der Schule vorschlagen, dass ältere SchülerInnen den jüngeren kostenlos helfen – über Elternverein und Schülervertretung.

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