Geschichte der Bibliothek

Österreichs bedeutendste sozialwissenschaftliche Spezialbibliothek im Wandel der Zeit.

  • 1921: Die 1920 gegründete Arbeiterkammer nimmt ihren Betrieb auf; eine erste, den internen Zwecken der AK dienende Bibliothek wird eingerichtet
  • 1922: Die Bibliothek wird als Sozialwissenschaftliche Studienbibliothek feierlich eröffnet und steht seither der gesamten Öffentlichkeit zur Verfügung
  • 1922-1924: Erwerbung der Privatbibliotheken Engelbert Pernerstorfers, Leopold Winarskys, Anton Mengers und Victor Adlers
  • 1933-1938: Austrofaschismus; Arbeiterkammer und Bibliothek verlieren ihre Autonomie
  • 1938-1945: Nationalsozialistische Diktatur; Auflösung der Arbeiterkammer und der Bibliothek
  • 1945: Neugründung von Arbeiterkammer und Bibliothek. Lediglich 30.000 der vor 1938 vorhandenen 140.000 Bände konnten in den ersten Nachkriegsjahren wiedergefunden werden
  • 1950: Wiedereröffnung der Bibliothek für das allgemeine Publikum
  • 1960: Übersiedlung der Arbeiterkammer in das neue Gebäude Prinz-Eugen-Straße 20-22. Die Bibliothek verfügt nun über moderne und großzügig bemessene Räumlichkeiten
  • 1979: Beginn von Entwicklung und Einsatz des Bibliotheks-Organisations-Systems BIBOS
  • 1998-2003: Systemumstieg von BIBS-1 zu BIBOS:IV
  • 2003: Systemwechsel zu Aleph und damit zum Österreichischen Wissenschaftlichen Bibliothekenverbund
  • 2003: Beginn der Entlehnung übers Wochenende
  • 2006: Beginn der Umbauphase
  • 2008: Neueröffnung der Bibliothek mit Namensänderung zu AK Bibliothek Wien
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