Ganztägige Schulen sollen Kinder fördern und Eltern entlasten
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Bedarf ist dreimal so groß wie das Angebot
Gegen eine weitere Belastung der Eltern spricht sich AK Präsident Herbert Tumpel aus. „Den Eltern wird schon genug aufgebürdet“, kritisiert der AK Präsident, dass Minister Spindelegger beim Ausbau der ganztägigen Schulen von Elternbeiträgen spricht.
Forderung
340.000 Familien brauchen ganztägige Betreuung
Der Ausbau ist dringend nötig, 340.000 Familien brauchen laut AK Umfrage eine ganztägige Betreuung für ihre Schulkinder Damit ist der Bedarf dreimal so groß wie das Angebot (derzeit 103.000 Plätze in Schule oder Hort).
Eltern nicht mit hohen Kosten belasten
Keinesfalls dürfe es aber zu starken Kostenbelastungen der Familien über Elternbeiträge kommen: Betreuung in der Schule muss es gerade für jene Kinder geben, deren Eltern weder selbst mit den Kindern lernen können noch teure Nachilfe bezahlen können.
Zweck der ganztägigen Schule muss vor allem sein, dass Kinder den ganzen Tag über gefördert werden, die Schwächeren genauso wie die Begabten: Betreuung am Nachmittag soll nicht einfach Beaufsichtigung sein. Schließlich würde die Umstellung von einem Halbtags- auf ein Ganztagsschulsystem auch die Chancen der Frauen auf Berufstätigkeit erhöhen.
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