Burnout bei der Arbeit
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Ausbrennen im Arbeitsleben ist ein Vorgang, an dessen Ende sich die Betroffenen in einem Zustand weitgehender oder vollständiger innerer Erschöpfung befinden.
Woran Sie erkennen ob Sie gefährdet sind
Dieses „Burnout“ fängt häufig mit übergroßem Arbeitseifer an. Bleiben „Belohnungen“ dafür aus, kommt es zu einer „Schieflage“ zwischen dem, was man investiert, und dem, was man dafür bekommt.
Ob Sie burnoutgefährdet sind, erkennen Sie etwa daran, dass Sie Ihren Urlaub regelmäßig verschieben oder verkürzen, weil es die Arbeit erfordert, oder daran, dass Sie wegen der Arbeit immer wieder Arztbesuche verschieben. Auch wenn Sie Arbeit regelmäßig mit nach Hause nehmen, sind Sie burnoutgefährdet. Die ersten Anzeichen von Burnout sind Erschöpfung, Gereiztheit und ein Gefühl innerer Leere.
Mitten im Burnout
Sie sind bereits mitten im Burnout, wenn Sie sich am Morgen in die Arbeit quälen, Ihnen Menschen, die für Sie einmal wichtig waren, gleichgültig werden oder wenn Sie keinen Sinn (mehr) in Ihrer Arbeit sehen, bedrückt sind und sich ständig erschöpft fühlen. Höchste Zeit, etwas zu ändern!
Um sich selbst zu helfen, überdenken Sie, welche und wie hohe Ansprüche Sie an sich selbst stellen. Niemand ist perfekt und immer gleich leistungsfähig. Setzen Sie sich realistische Ziele und vereinbaren Sie diese mit Ihrem/Ihrer Vorgesetzten. Auch der Einsatz von Entspannungstechniken wie Autogenes Training kann helfen. Nehmen Sie Hilfe von KollegInnen an. Ist das Ausbrennen weit fortgeschritten, kann medizinische und/oder psychologisch-psychotherapeutische Hilfe nötig sein
Abwechslungsreichere Arbeit
Von betrieblicher Seite her ist wichtig, dass vor allem zu große einseitige Arbeitsbelastungen verringert werden. Abwechslungs-reichere Arbeit (Beispiel: konzentrierte Arbeit im Wechsel mit Routinetätigkeiten), mehr Möglichkeiten, sich die Arbeit selbst einzuteilen, sowie Fort- und Weiterbildungsangebote sind nur einige der Faktoren, die dazu beitragen, Burnout erst gar nicht auftreten zu lassen.
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