| Der 11. März 2011 steht für die Nuklearkatastrophe in Fukushima, die in weiterer Folge zu einem Umdenken in der Atomenergiepolitik in vielen Ländern führte. Bereits am 30. Juni 2011 beschloss Deutschland den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022. Dieser Schritt löste eine kontroverse Diskussion über die Auswirkungen dieser politischen Entscheidung aus. In Österreich konzentriert sich seither die Debatte vor allem auf die Möglichkeit und Sinnhaftigkeit eines Atomstromimportverbotes. Für immer mehr Menschen bedeutet „Energiewende“ neben der sinnvollen Nutzung von Energie und einer vermehrten Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen auch den Ausstieg aus der Atomenergie. Wie diese Energiewende erreicht werden kann, welche technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Erfordernisse damit verbunden sind, und wer die Kosten zu tragen hat, darüber herrschen zwischen Energieunternehmen, Politik, NGOs und KonsumentInnen unterschiedliche Sichtweisen. Bei dieser Veranstaltung sollen grundsätzliche Fragen in diesem Themenfeld aufgegriffen und diskutiert werden. |