Aktionspläne gegen Straßenlärm

Die EU-Umgebungslärmrichtlinie will Verkehrslärm vermindern und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. Die Basis dafür bilden die so genannten „strategischen Lärmkarten“ und „Aktionspläne“, an deren Ausarbeitung die Öffentlichkeit beteiligt werden soll.

Diese hätten schon bis 30. Juni 2007 fertiggestellt sein sollen, um den Lärm im Ballungsraum Wien und entlang den meistbefahrenen Straßen in Österreich abzubilden. Tatsächlich sind die Karten erst Anfang 2009 und die zugehörigen Aktionspläne in den Monaten danach ins Netz gestellt worden.

Die Tagung „Aktionsplanung gegen Straßenlärm - wie geht es weiter?“ am 19.November 2009 ist der Frage nachgegangen, inwieweit Karten und Aktionspläne und die durchgeführten Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren den berechtigten Erwartungen und gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Die Meinungen dazu blieben kontrovers. Interessant war auch ein Blick über die Grenzen nach Deutschland und Luxemburg. Die deutsche Referentin stellte ein Modell der Online-Öffentlichkeits-Beteiligung vor. Ein Beitrag zeigte, wie Lärm auf die Immobilien-Preise wirkt. Der vorliegende Band dokumentiert die Beiträge dieser Tagung in der AK.

  • Drucken Weiterleiten | Mehr

Anfrage zum Artikel

*
*
*
*
*
*
*
*
*

4 + 4 =
*

Anfrage zum Artikel



Danke - Ihre Anfrage wurde weitergeleitet.