Eröffnung des AK Beratungszentrums

Immer mehr Menschen suchen Rat und Hilfe in der AK Wien, Tendenz steigend. Das AK Gebäude war für die tausenden Hilfe Suchenden nicht mehr geeignet, da es als reines Bürogebäude geplant gewesen war.

Generalsanierung war dringend erforderlich

Außerdem war auch eine Generalsanierung des Hauptgebäudes aus den 1950er Jahren dringend erforderlich, da es in der ursprünglichen Form erhalten und in Betrieb war – vor allem Klimatechnik, Fenster und Infrastruktur waren 50 Jahre alt. Die AK ist einer der größten Wiener Dienstleister, ein Bedarf, dem nun mit dem Ausbau zu einem Beratungszentrum Rechnung getragen wird.

Immer mehr Menschen suchen Rat und Hilfe in der AK

Der Konsumentenschutz – etwa im Kampf gegen die Teuerung – ist in den letzten Monaten besonders wichtig, der Arbeitnehmerschutz und der Rechtsschutz werden von den Arbeitnehmern in vollem Umfang gebraucht. Die AK hat mit dem Projekt AK plus seit 2001 mehr und neue Leistungen im Arbeits-, Sozial-, Bildungs- und Konsumentenrecht entwickelt und ihr Angebot ausgebaut.

Im Vorjahr gab es 380.000 Beratungen in Wien

Wenn der Chef ArbeitnehmerInnen den Lohn schuldet, sie kündigen will oder die Firma pleite geht oder auch der Anspruch auf Pension durchgesetzt werden muss. Die AK hilft den ArbeitnehmerInnen weiter, dass sie ihre Rechte im Betrieb bekommen. Aber auch wenn der Urlaub der reinste Nepp war, oder die ArbeitnehmerInnen von der Steuer Geld zurückholen oder wissen wollen, ob ihre Lohnabrechnung stimmt, ist die AK da.

  • Etwa 1.500 Mitglieder rufen täglich bei der AK Wien an oder schreiben ein E-Mail. Sie suchen in der AK Rat und bekommen Hilfe.
  • Die AK hat 2007 für ihre Mitglieder über 70 Millionen Euro herausgeholt, beispielsweise bei Firmenpleiten oder bei der Pension.
  • Die Bildungsangebote der AK Wien wurden 2007 rund 32.000 Mal genutzt, mehr als im Jahr 2006.
  • Bei der Steuer beraten die AK ExpertInnen, wie Sie möglichst viel vom Finanzamt retour bekommen – allein die Steuerspartage im heurigen Februar brachten 1.400 AK Wien-Mitgliedern 280.000 Euro retour.
  • Etwa 51.000 Mal hat die AK im Vorjahr geholfen, wenn KonsumentInnen sich über den Tisch gezogen fühlten.
  • Die AK-Veranstaltungen für Eltern und Wiedereinsteigerinnen wie die Bildungs-Messe für Jugendliche (L14) im November und für Wiedereinsteigerinnen (Beruf-Baby-Bildung) im Mai sind stark besucht.
  • Wer nach der Karenz wieder im Beruf einsteigen will und sich verbessern möchte, für den bietet die AK die AK plus-Kurse an, bei denen der 100-Euro-Bildungsgutschein gilt.
  • Im Interesse ihrer Mitglieder macht die AK auf ungerechtfertigt gestiegene Preise aufmerksam und fordert mehr Preiskontrollen.
  • Außerdem kümmern sich die AK ExpertInnen um bessere Verbindungen für PendlerInnen, vertreten die österreichischen ArbeitnehmerInnen bei der EU. Gegenüber der Regierung und den Sozialpartnern setzen sich die AK ExpertInnen für eine Politik ein, die den ArbeitnehmerInnen nützt.
  • Wenn die Firma Pleite geht, steht die AK an der Seite der betroffenen ArbeitnehmerInnen. Gemeinsam mit dem ÖGB hat sie den Insolvenzschutzverband für ArbeitnehmerInnen (ISA) gegründet. Wenn eine Firma kracht, helfen die InsolvenzschützerInnen des ISA, ausstehende Lohnforderungen durchzusetzen.
  • Regelmäßig informiert die AK Wien mit kostenlosen Ratgebern. Die Mitgliederzeitschrift AK FÜR SIE hält Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem Laufen-den, was sich rund um die Arbeitswelt tut.
  • Im Internet bietet die AK Tarif-Rechner an. Sie errechnen günstigste Angebote bei Gas- und Strom, beim Konto oder beim Telefonieren (wien.arbeiterkammer.at).
  • Im heurigen ersten Halbjahr 2008 hat die AK schon fast 200.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beraten, davon mehr als 31.000 persönliche Gespräche.
  • Für ihre Mitglieder hat die AK heuer bis Juni 2008 bereits fast 32,5 Millionen Euro zurückgeholt.

Bibliothek: modernes Service

Die Bibliothek der AK Wien ist wieder im Erdgeschoß zu finden – dort wo sie auch vor den Bauarbeiten war. Die Bibliothek bietet für Interessierte 450.000 Bücher, 900 Zeitungen und Zeitschriften, Gratis-Entlehnung zwei Wochen lang, und es gibt einen Online-Katalog sowie einen kostenlosen Internetzugang.

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